Merzalben RHEINPFALZ Plus Artikel Gemeinderat beschäftigt sich mit Reparaturen und Verkehrsproblemen

Eine kostspielige Angelegenheit wird für die Gemeinde, als Besitzer des landwirtschaftlichen Anwesens Kufenberg, die Sanierung d
Eine kostspielige Angelegenheit wird für die Gemeinde, als Besitzer des landwirtschaftlichen Anwesens Kufenberg, die Sanierung des Daches über Heuballen und Fuhrpark, hier bei der Besichtigung mit Rüdeger Eser und Philipp Roth (von links) dem Pächter des Anwesens.

Der Gemeinderat von Merzalben traf sich am Donnerstag zu einer Arbeitssitzung, die sich primär um dringende Reparaturentscheidungen drehte. Für die anwesenden Zuhörer waren jedoch die Berichte von Bürgermeister Michael Köhler und dem Ersten Beigeordneten Rüdeger Eser von größerem Interesse.Im Tagesordnungspunkt „Erwerb eines Kraftfahrzeugs für den Bauhof“ wurde diskutiert, ob ein gebrauchter Pritschenwagen oder ein Kipper angeschafft werden soll. Aufgrund seiner Vielseitigkeit tendierte man zum Kipper und setzte ein Budget von 20.000 Euro fest. Diese Info fand allgemeine Zustimmung.

Eser thematisierte den stark beeinträchtigten Verkehrsfluss in der unteren Hauptstraße: „Wir müssen dieses Problem schnellstmöglich angehen. Es sollte noch vor dem Winter geklärt sein“, drängte er. Bereits diskutierte Vorschläge zum Einzeichnen von Parkboxen sowohl auf halbem Straßen- und Bürgersteigbereich als auch nur auf der Straße müssen weiter geprüft werden. Eser stellte klar, dass Bürger kein generelles Recht auf einen Parkplatz direkt vor ihrem Haus haben. In einer vor Monaten durchgeführten Verkehrsschau mit zuständigen Behörden wurde der dringende Handlungsbedarf bestätigt. Bürgermeister Köhler plant eine eigene Ratssitzung zu diesem Thema.

Diverse Reparaturthemen standen ebenfalls auf der Agenda. Das Dach des ehemaligen Schlauchturmtrockenraums am Rathaus soll für rund 5000 Euro saniert werden. Dieser Turm wurde in den 1980er Jahren speziell für die Schläuche der Freiwilligen Feuerwehr gebaut. Auch das Dach des Containers am Rathaus, der als Aufenthaltsraum und Büro für Gemeindearbeiter genutzt wird, muss für 4000 Euro repariert werden.

Straßenschäden im Baugebiet Katzenäcker wurden ebenfalls besprochen. Die stark beschädigten Entwässerungsrinnen stellen eine akute Unfallgefahr dar. Die Reparatur wird rund 10.000 Euro kosten. Eser drängte auch auf die Sanierung der nördlichen Friedhofsmauer. Nach ersten erfolgreichen Maßnahmen steht nun ein weiterer Sandsteinmauer-Bereich zur Sanierung an. Die Kosten von 6800 Euro, die die Firma Mathias Frank aus Donsieders veranschlagt, wurden genehmigt.

Die Gemeinde akzeptierte und genehmigte eine Geldspende des aufgelösten Kaninchenzuchtvereins P39. Der KZV-Liquidator Walter Norbert überwies das Restvermögen von 12.839,71 Euro an die Gemeinde. Der Betrag ist zweckgebunden für das Bürgerhaus (ehemals KZV-Heim), und verschiedene Maßnahmen wurden bereits von diesem Geld bezahlt.

Noch keine konkreten Kostenschätzungen konnte Bürgermeister Köhler für die Erneuerung des Daches des Heulagers auf dem Kufenberg bekannt geben. Im laufenden Etat sind 60.000 Euro für die neue Dacheindeckung vorgesehen. Die Submission für diese Sanierungsmaßnahme ist am 15. Oktober. Der Gemeinderat ermächtigte die Gemeindespitze, in gemeinsamer Absprache die Arbeiten an den günstigsten Bieter zu vergeben. mt

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