Merzalben Gemeinde sucht Sponsoren für die Spielplatzerneuerung

Um die 50 Jahre alt ist der Spielplatz im Bischof-Emanuel-Ring in Merzalben, den Kindergarten- und Grundschulkinder nutzen.
Um die 50 Jahre alt ist der Spielplatz im Bischof-Emanuel-Ring in Merzalben, den Kindergarten- und Grundschulkinder nutzen.

Der Spielplatz am Bischof-Emanuel-Ring in Merzalben ist in die Jahre gekommen. Er soll modernisiert und attraktiver für den Dorfnachwuchs gestaltet werden. Ein eingeholtes Angebot für ein größeres kindliches Spiel- und Freizeitvergnügen mit verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten liegt bei rund 27.000 Euro. Die Gemeinde sucht nach Sponsoren.

Aufgrund der nicht erwarteten Höhe der erforderlichen Investition beschloss eine Gruppe aus dem Gemeinderat neue Wege zu gehen. Mit einem Informationsbrief wirbt die Kommune um Spenden. Wegen der hohen Summe soll das Projekt auf mehrere Jahre ausgelegt werden.

Um die 50 Jahre alt dürfte der gern genutzte Spielplatz in der Nähe des Kindergartens sein. In dieser Zeit wurden immer wieder Sanierungen vorgenommen; alte Geräte abgebaut, neue aufgestellt oder ergänzt. Der gut frequentierter Generationentreffpunkt ist ein Platz für Kinder und deren Eltern. Da er aber mittlerweile stark in die Jahre gekommen ist, müsse etwas geschehen, betont Bürgermeister Michael Köhler gegenüber der RHEINPFALZ.

Geräte musste abgebaut werden

Vor allem sei die Sicherheit der Dorfjugend zu beachten. Hier schlägt Köhler gleich einen Bogen mit Blick auf die hohen Anschaffungskosten: „Spielgeräte im öffentlichen Bereich unterstehen hohen, speziellen Anforderungen, was die Sache natürlich verteuert, aber verständlich ist“, so Köhler. Die jüngste Überprüfung der Geräte hatte Konsequenzen. Das Häuschen muss abgebaut werden, der Rutschenturm entspricht nicht mehr den Anforderungen. Aber das Spielplatzgremium sah durch die bereitstehende, große Freifläche eine Möglichkeit „Bereiche für mehrere Altersgruppen zu gestalten, die die Entwicklung der Kinder individuell fördern“, so ist es im Infobrief zu lesen. Erwähnenswert ist, dass auch die Kinder des nahen Kindergartens Sankt Peter und Paul sowie die der nahen Grundschule den Spielplatz nutzen.

Deshalb möchten die mitwirkenden Ratsmitglieder ein Spielplatz-Ausbauprogramm ins Leben rufen, mit dem über mehrere Jahre verteilt alle Spielplätze im Dorf aufgewertet, mit neuen Geräten ergänzt und modernisiert werden sollen. „Wir haben im Haushalt 10.000 Euro eingestellt zur Sanierung und Neugestaltung der Spielplätze, das reicht bei weitem nicht, wie wir feststellen mussten“, sagt Michael Köhler. Aber die Haushaltslage lasse nur begrenzte Gelder für diese Leistungen zu: „Alleine schaffen wir es nicht, die finanziellen Mittel in diesem Bereich zu stemmen“, wirbt der Bürgermeister um finanzielle Unterstützung aus der Bürgerschaft und dem Gewerbe. Priorität soll der Spielplatz unweit des Kindergartens haben.

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