Südwestpfalz Gehölze an Straßen werden zurückgeschnitten

Wegen der Gehölzarbeiten müssen manche Straßenabschnitte zeitweise halbseitig gesperrt werden.
Wegen der Gehölzarbeiten müssen manche Straßenabschnitte zeitweise halbseitig gesperrt werden.

An mehreren Straßen im Landkreis Südwestpfalz wird noch bis Ende Februar an den Grünstreifen gearbeitet werden. Darauf weist der Landesbetrieb Mobilität Kaiserslautern (LBM) hin. Die Arbeiten am Gehölz dienten zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit, so der LBM.

Zum einen werden laut Behörde nach Abstimmung mit den Naturschutzbehörden stand- und bruchgefährdete Gehölze entnommen und zum anderen werden Äste, die in das Lichtraumprofil oder in Sichtflächen hineinwachsen, zurückgeschnitten. In einzelnen Abschnitten mit einer hohen Wildunfallrate wird auch durch Niedrighalten des angrenzenden Bewuchses verhindert, dass sich Wild nicht mehr so nah am Fahrbahnrand aufhält. Erfahrungsgemäß führen solche Maßnahmen zu einer Reduzierung der Wildunfälle.

Schwerpunkte der Arbeiten

Vor allem an folgenden Streckenabschnitten wird gearbeitet:

Im Bereich der Straßenmeisterei Waldfischbach-Burgalben ist dies die L499 zwischen Waldfischbach-Burgalben und Heltersberg, die L465 zwischen Zweibrücken und Mörsbach (stadteinwärts) und die L497, also die Umgehung Rodalben, wo der Bewuchs an der Raumgitterwand zurückgeschnitten wird. Im Bereich der Straßenmeisterei Dahn wird an der B10/K38 bei Wilgartswiesen gearbeitet; dort erfolgt ein Rückschnitt im Bereich der Queichtalbrücke. Ebenso sind arbeiten vorgesehen an der B10 zwischen Waldfriedhof und Beckenhof.

Die Arbeiten werden laut LBM größtenteils unter halbseitiger Sperrung durchgeführt. Beim Fällen einzelner Bäume kann es außerdem notwendig werden, den Verkehr kurzzeitig anzuhalten. Im Bereich der mehrspurigen B10 erfolgt die Verkehrssicherung dadurch, dass der rechte Fahrstreifen eingezogen wird. Der LBM bittet die Verkehrsteilnehmer darum, auf die Beschilderungen zu achten, damit die Mitarbeiter der Straßenmeistereien und beauftragter Firmen nicht gefährdet werden.

x