Busenberg
Essensgeld für Kita St. Martin in Busenberg neu festgesetzt
Das Essensgeld war im Jahr 2022 auf 2,50 Euro pro Mahlzeit festgesetzt worden. Laut Ortsbürgermeister Christof Müller ist es der Verwaltung inzwischen technisch möglich, eine „Misch-Abrechnung“ anzubieten. Zur Entscheidung standen zwei Modelle: Einzelabrechnung pro Essen oder eine monatliche Pauschale. Die Verwaltung wies darauf hin, dass der Aufwand bei der Einzelabrechnung höher sei und die Pauschale daher insgesamt günstiger ausfalle.
Müller zufolge besuchen derzeit 72 Kinder die Kita, 70 davon nehmen am Mittagstisch teil. Pro Kind fallen im Durchschnitt etwa 20 Essenstage im Monat an. Unter diesen Bedingungen sei die Pauschale für die Eltern günstiger als die Einzelabrechnung. Er betonte, dass der Rat eine klare Linie festlegen sollte, um häufige Tarifwechsel zu vermeiden. Ein Wechsel im Einzelfall sei bei nachvollziehbaren Gründen – etwa die Geburt eines Geschwisterkindes oder Arbeitslosigkeit – möglich.
Kinder mit vielen Essenstagen profitieren
Die Verwaltung legte für beide Varianten Berechnungen vor: Bei pauschaler Abrechnung entstehen Kosten von 25,89 Euro pro Monat, bei Einzelabrechnung 2,18 Euro pro Essen. In der Diskussion sprach sich ein Teil des Rates für die Einzelabrechnung aus. Am Ende beschloss das Gremium jedoch bei einer Enthaltung, das Essensgeld auf pauschal 26 Euro pro Monat oder 2,50 Euro pro Einzelessen festzusetzen.
Damit profitierten Kinder mit vielen Essenstagen, während die Einzelabrechnung etwas teurer ausfalle. Die bei der Sitzung anwesende Kita-Leitung sprach sich ebenfalls für die Pauschale aus. Müller betonte: „Diese Beträge sind im Bereich der VG Dahner Felsenland im unteren Bereich anzusiedeln. Aufgrund der äußerst sparsamen Bewirtschaftung ist eine Erhöhung derzeit auch nicht erforderlich.“