Rodalben / Busenberg Bestes Abitur an der BBS Rodalben: Was Lea Peter nun vor hat

Legte an der Berufsbildenden Schule in Rodalben das beste Abitur ab: Lea Peter.
Legte an der Berufsbildenden Schule in Rodalben das beste Abitur ab: Lea Peter.

Mit einem Schnitt von 1,75 hat Lea Peter aus Busenberg das beste Abitur an der BBS in Rodalben abgelegt. Nach dem Prüfungsstress will sie „erst einmal abschalten“.

„Die Lehrer haben uns gut auf die Aufgaben vorbereitet“, sagt sie und lobt das „gute Miteinander von Lehrern und Schülern“. Klassenleiter Jürgen Lehmann bestätigt dies. Die 19-jährige Lea Peter war für ein Jahr Schülerin der Berufsoberschule in Rodalben, Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung, um ihr Abitur zu erwerben. Ihr Weg dorthin begann nach der Grundschule im Schulzentrum Dahn. Sie durchlief die Realschule plus bis zur Mittleren Reife und wechselte dann zur Fachoberschule für ihr Fachabitur. Schließlich besuchte sie ein Jahr lang die Berufsoberschule in Rodalben.

„Das war eine kurze, anstrengende, aber erfolgreiche Zeit“, sagt die Abiturientin. Der Weg „in zwei Schritten zum Vollabitur“ sei für sie der richtige gewesen. Er habe es ihr ermöglicht, zwölf Jahre lang „zu Hause zu bleiben“. Besonders mochte sie das Fach Mathematik und später auch Betriebswirtschaftslehre (BWL) wegen des großen Alltagsbezugs und des vielen Allgemeinwissens. Generell habe sie es schon seit der achten Klasse gerne mit Zahlen „zu tun gehabt“.

Zur Entspannung in den Pfälzerwald

An der BBS lernte Lea Peter ansatzweise das selbst organisierte Lernen kennen, das die Schule in den kommenden Jahren verstärkt praktizieren möchte. Diese Lernform, die auf eigenständigem Tätigwerden basiert, bezeichnet sie als „aufschlussreiche Erfahrung“. Unter anderem beschäftigte sie sich mit „Projektmanagement“.

Es überrascht nicht, dass Lea Peter die Kerninhalte ihrer bevorzugten Fächer auch beruflich anwenden möchte. Sie hat sich bei der Verbandsgemeindeverwaltung Dahn als Verwaltungsfachangestellte beworben und bereits die Zusage erhalten. Am 1. August tritt sie die Stelle an, die sie für „abwechslungsreich“ hält, da sie „eine Mischung bietet zwischen Gesetzen oder Vorschriften und Bürgerkontakten“. Bei der Verbandsgemeinde Dahn absolvierte sie bereits nach der elften Klasse ein mehrwöchiges Praktikum.

Bis zum Beginn ihrer Ausbildung genießt Lea Peter die freie Zeit und plant, einige Tage Urlaub zu machen und auf heimischen Pfaden im Pfälzerwald zu wandern – vor allem dort finde sie Entspannung.

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