Zweibrücken/Münchweiler Beschlagnahmter Welpe in Tierklinik gestorben

Einer der Dackel, hier ein Symbolbild, ist in der Tierklinik gestorben.
Einer der Dackel, hier ein Symbolbild, ist in der Tierklinik gestorben.

Einer der 26 beschlagnahmten Welpen, die am Ständenhof in drei Tiertransportern gefunden wurden, ist gestorben. Wie das Veterinäramt auf Anfrage bestätigte, sei der Dackelwelpe trotz intensiver tierärztlicher Behandlung in einer Tierklinik in Zweibrücken verstorben.

Woran das Tier verendet ist, soll eine pathologische Untersuchung des Landesuntersuchungsamtes in Koblenz klären. Der tote Dackelwelpe wurde dazu vom Veterinäramt der Kreisverwaltung am Dienstagnachmittag nach Koblenz gebracht. Ob die Erkrankung auf eine falsche Behandlung des Tieres während des Transports oder schlechte Haltung zurückzuführen ist, könne erst nach der Untersuchung gesagt werden, teilte André Schattner von der Pressestelle der Kreisverwaltung am Mittwoch auf Anfrage mit.

Die erheblichen Kosten für die Tierklinik sowie die Impfungen der 25 anderen, noch lebenden Tiere und deren Unterbringung im Zweibrücker Tierheim sollen die Personen tragen, die für den Tiertransport verantwortlich sind, betonte Schattner. Aktuell werde noch rechtlich geprüft, ob die Tiere dem Besitzer zurückgegeben werden müssen, falls die Kosten doch nicht von den Transporteuren bezahlt werden, so Schattner weiter.

Die Tiere waren am Ständenhof beschlagnahmt worden, nachdem ein Autofahrer die Polizei verständigt hatte. Die drei Tiertransporter waren dem Autofahrer suspekt vorgekommen. Ein Teil der Tiere durfte jedoch ohne Beanstandung die Reise fortsetzen. Die 26 beschlagnahmten Hunde hatten keine Tollwutimpfung und wurden bis zum Abschluss der Impfung in das Zweibrücker Tierheim gebracht. Bei den Welpen handelt es sich um weniger als 14 Wochen alte Dackel, Zwergdackel und Cockerspaniel. Ein Dackelwelpe musste wegen gesundheitlicher Probleme stationär in einer Tierklinik untergebracht werden, wo er am Dienstag starb, wie am Mittwoch erst bekannt wurde.