Hauenstein Auch für Alltagsradler soll es im Ort ein Konzept geben

Auch für Alltagsradler soll es im Ort ein Angebot im Kreisradkonzept geben, fordert die SPD in Hauenstein.
Auch für Alltagsradler soll es im Ort ein Angebot im Kreisradkonzept geben, fordert die SPD in Hauenstein.

Ein Radverkehrskonzept für das Dorf Hauenstein fordert die SPD-Fraktion im Gemeinderat. Mit einem Antrag will Andreas Wilde (SPD) erreichen, dass nicht nur touristische Routen durch Hauenstein im Kreisradkonzept vorgesehen werden, sondern auch Alltagsradler für ihren Weg zum Bäcker oder Einkaufen ein Angebot vorfinden.

Unter anderem müsse überlegt werden, bestimmte Einbahnstraßen für Radler in Gegenrichtung zu öffnen, was in vielen Städten schon üblich ist. Das Kreisradkonzept reiche nur bis zur Ortsgrenze und werde im Ort auf Nebenstrecken geführt. In der Ratssitzung am Donnerstag unterstützte Manfred Seibel (Grüne) den SPD-Antrag und mahnte, dass ohne ein Konzept für Alltagsfahrten eine Förderung nicht möglich wäre. Die aktuelle Verkehrssituation für Radfahrer sei bescheiden, monierte Seibel. „Da muss dringend was passieren“, so der Grüne. Bürgermeister Michael Zimmermann (CDU) will bis Ende August noch einen Informationsabend für Bürger und Ratsmitglieder organisieren, um die Vorstellungen der Hauensteiner in die Planung einbringen zu können. Bis 31. August müssen die Ideen Hauensteins beim Kreis sein, um Eingang in das Kreisradkonzept zu finden.

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