Kreis Kusel Tipps der Kreisverwaltung: Wie der Rasenschnitt richtig entsorgt werden kann
Im Frühjahr bringen viele Menschen ihren Garten auf Vordermann – bei manchen hapert es aber laut Kreisverwaltung an der korrekten Entsorgung des Rasenschnitts. Den das frisch gemähte Gras könne in der Biotonne schnell zu einer kompakten Masse werden, zumal wenn diese zusätzlich festgedrückt wird. Bei der Leerung könne es dann passieren, dass ein Teil des Inhalts in der Tonne hängenbleibt. Die Abfallwirtschaft der Kreisverwaltung bittet daher die Bürger darauf zu achten, dass Bioabfälle immer locker in der Tonne liegen.
Dazu gebe es mehrere Tipps: Frischer Rasenschnitt sollte möglichst ein bis zwei Tage antrocknen, bevor er entsorgt wird. Der Boden der Tonne könne mit Pappe, Eierkartons, Zeitungspapier, Zweigen oder kleinen Ästen ausgelegt werden. Rasenschnitt sollte im Wechsel mit trockenem Material wie Laub, Heckenschnitt oder Zeitungspapier geschichtet werden. Außerdem könnten Bürger den feststeckenden Inhalt vor der Leerung der Tonne mit einem Spaten oder Stock auflockern. In jedem Fall sollte der Rasenschnitt nicht in der Tonne festgestampft oder verpresst.
Davon abgesehen müsse der Rasenschnitt nicht unbedingt in der Tonne landen: Er kann kostenfrei bei den Grünschnittsammelstellen im Landkreis Kusel abgeladen werden. Auch bei sperrigen Gartenabfällen wie Ästen, Wurzeln oder Strauchschnitt gilt: Stets so einfüllen, dass sich nichts in der Tonne verkeilt. Wer mehr Volumen benötigt, kann bei der Abfallwirtschaft des Landkreises auch eine größere Biotonne bestellen. Informationen dazu gibt es telefonisch unter 06381 4240.