Hochstadt RHEINPFALZ Plus Artikel Neues Wahrzeichen am Ortseingang? Gemeinde plant große Optik

Der Kreisel auf der B272 bei Hochstadt wurde 2019 eingeweiht.
Der Kreisel auf der B272 bei Hochstadt wurde 2019 eingeweiht.

Der große Kreisel an der B272 bei Hochstadt soll schöner werden. Dafür werden derzeit die Bauelemente produziert. Was jetzt noch fehlt, bevor die Fläche gestaltet werden kann.

Seit 2019 drehen die Verkehrsteilnehmer am östlichen Ortsende von Hochstadts ihre Runden, wenn sie auf der B272 den Kreisel passieren, um weiter nach Landau beziehungsweise zur A65, nach Zeiskam oder zur B9 und damit nach Speyer zu gelangen. Was seither dem Bauwerk in Höhe der Tankstelle noch fehlt, ist eine ansprechende Gestaltung des Innenbereichs.

Der Kreisel soll noch in diesem Jahr optisch aufgewertet werden, wie Ortsbürgermeister Timo Reuther (CDU) im Gespräch mit der RHEINPFALZ informiert. Damit wäre das Projekt noch rechtzeitig vor der 1250-Jahr-Feier fertig, um sich auch an dieser Stelle von der schönsten Seiten zeigen zu können. Das Dorfjubiläum wird kommendes Jahr gefeiert.

Knapp 30 Vorschläge waren im Zuge des Ideenwettbewerbs eingereicht worden, um den großen Kreisel, der eine ehemals vielbefahrene Kreuzung ersetzte, ansprechend zu gestalten. Schließlich ist die Fläche knapp 1000 Quadratmeter groß, so groß wie zwei großzügige Bauplätze, die förmlich danach schreien, aufgewertet zu werden. Da der Kreisel für den von der B9 kommenden Verkehr das Tor der Südlichen Weinstraße bildet, sollen drei gotische Spitzbögen dieses Tor veranschaulichen. Sie sollen zudem an das Kloster Haimbach erinnern, wie Reuther informiert. Die Bauelemente werden derzeit produziert.

Nachdem der Landesbetrieb Mobilität (LBM) kürzlich seine Zustimmung zu den Kreisel-Plänen der Gemeinde gegeben hat, steht dem Projekt kaum mehr etwas im Weg. Auch was das Finanzielle betrifft, ist Reuther zuversichtlich. Da für das Vorhaben angesichts der angespannten Haushaltslage keine Gemeindemittel verwendet werden dürfen, werden Spenden gesammelt. 50.000 Euro waren als Ziel vorgegeben worden, derzeit sei etwa die Hälfte zusammengekommen. Es gebe aber noch Zusagen für weitere Unterstützung.

Dadurch, dass eine Handvoll Gewerbetreibende die Möglichkeit bekommen werden, an dieser Stelle mit einem kleinen Schild für sich zu werben, ähnlich wie es am Kreisel an der A65-Anschlussstelle Landau-Zentrum möglich ist, werden ihre „Mietkosten“ dafür verwendet, um das Grün zu pflegen.

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