Landau / Bornheim Hornbachstraße vor Ausbau: Das sind die nächsten Schritte
Viele Südpfälzer kennen die Hornbachstraße, um, wie der Name schon sagt, zum Baumarkt der Firma Hornbach oder anderen Geschäften zu kommen, die sich im Bornheimer Gewerbegebiet befinden. Viele kennen sie auch aus einem anderen Grund: wegen ihres schlechten Zustands.
Seit Langem beschweren sich Auto- und Radfahrer über die Schäden und Schwachstellen, die das Befahren der Hornbachstraße zu einer unangenehmen Angelegenheit werden lassen. Sie sehen die Fahrbahn als die schlechteste Straße in der Region an. Jedenfalls hatten RHEINPFALZ-Leser dies 2024 in einer Umfrage so zurückgemeldet.
Da es sich bei der Hornbachstraße um eine Kreisstraße handelt und sie über ihre Gemarkungen verläuft, sind sowohl die Stadt Landau als auch der Landkreis Südliche Weinstraße für die Instandhaltung der Fahrbahn zuständig.
Stadt und Kreis treffen Vorbereitungen
Der Kreisausschuss hat den Weg für die Arbeiten auf der Kreisstraße geebnet. Das Gremium hat in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt, dass der Landesbetrieb Mobilität (LBM) das Vergabeverfahren einleitet. Es ist die Vorstufe zur Auftragsvergabe.
Die Stadt Landau dagegen hat ihre Planungen inzwischen weitgehend abgeschlossen. „Als nächstes beantragen wir die Fördermittel beim LBM. Sobald diese bewilligt sind, können wir in die Ausschreibung gehen und die Bauarbeiten vorbereiten“, teilt die Pressestelle auf Anfrage mit.
Baubeginn noch in diesem Jahr
Baubeginn soll noch in diesem Jahr sein, dann soll der erste 2,1 Kilometer lange Abschnitt der Kreisstraße bis in Höhe des Freizeitcenters ausgebaut werden. Der Starttermin steht allerdings noch nicht fest. Beide Kommunen müssen sich hier noch abstimmen, „damit alles gut ineinandergreift“. Dazu sei in der kommenden Woche ein weiteres gemeinsames Planungstreffen vorgesehen, bei dem die nächsten Schritte abgestimmt werden
Der erste Bauabschnitt wird den Kreis etwa 520.000 Euro kosten, wobei mit einer Förderung in Höhe von 312.000 Euro gerechnet wird. 2027 muss er noch die Arbeiten finanzieren, die auf dem den restlichen Abschnitt bis zum Kreisel im Dreihof anfallen. Die Stadt Landau hat in ihrem Haushalt rund 600.000 Euro eingeplant. „Ein Großteil davon – etwa 65 Prozent – wird voraussichtlich gefördert.“