Kreis Südliche Weinstraße Dietmar Hopp lässt grüßen

Die Stadt Edenkoben wird sich an der von der Dietmar-Hopp-Stiftung initiierten Förderaktion „Alla hopp“ beteiligen, mit der insgesamt 18 generationenübergreifende Bewegungs- und Begegnungsanlagen in der Metropolregion Rhein-Neckar ermöglicht werden.

Das hat der Stadtrat einstimmig beschlossen. Stadtbürgermeister Werner Kastner (FWG) gab sich zuversichtlich, dass Edenkoben mit seiner Bewerbung aussichtsreich ins Rennen geht. Die Dietmar-Hopp-Stiftung wurde 1995 gegründet, um die Umsetzung gemeinnütziger Projekte zu ermöglichen. Das Stiftungsvermögen besteht überwiegend aus SAP-Aktien, die Sport-Mäzen Dietmar Hopp eingebracht hat. Stadtbürgermeister Kastner nannte einen Gesamtbetrag von 40 Millionen Euro, die für die 18 Bewegungs- und Begegnungsanlagen in der Metropolregion zur Verfügung stehen. 127 Städte und Gemeinden haben sich laut Kastner sich für eine Alla-Hopp-Anlage interessiert, darunter neben Edenkoben auch Edesheim und Rhodt. Zurzeit finde das Auswahlverfahren statt, die Entscheidung gebe die Stiftung am 5. Juni bekannt. Für Edenkoben sei die „Triefenbachanlage“ als Standort ausgewählt, da dieser Bereich sowohl von der Lage, der Größe und den vorhandenen Erschließungsanlagen den Zielen der Aktion am besten entspreche. Einstimmig hat der Stadtrat die Anordnung des Umlegungsverfahrens „Schul- und Vereinssportgelände“ Luitpoldstraße beschlossen. Zweck des Verfahrens ist es, neue Grundstücke zu schaffen für spezielle künftige Verwendung für Sportflächen, Wege, Lärmschutzwall, Parkplätze und eventuell ein Funktionsgebäude. Im Zuge der Baumaßnahme in der St.-Martiner -Straße war der Neuweg als Einbahnstraße in Süd-Nord-Richtung ausgewiesen. Diese Regelung soll wieder rückgängig gemacht werden. Die Verwaltung sieht laut Kastner keine Argumente, die auf Dauer eine Einbahn-Regelung rechtfertige. Die überarbeitete Parkregelung habe nach Meinung der Verwaltung das Verkehrsaufkommen und die Verkehrsbelastung der Straße erheblich verbessert, sagte Kastner. Zudem habe eine Beibehaltung der derzeitigen Einbahnregelung im Neuweg die Konsequenz, dass sich die Verkehrsströme vermehrt in die Remlingstraße und die Nonnenstraße verlagern. Auf dem Paul-Gillet-Platz soll für die Dauer eines halben Jahres für 99 Stellplätze eine neue Parkzeitregelung gelten. Nach dem Beschluss des Stadtrates wurde für die insgesamt 40 südlichen Stellplätze eine Parkzeit von fünf Stunden für den Zeitraum Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr und Samstag von 9 bis 14 Uhr festgesetzt. Für die übrigen 59 Stellplätze soll weiter die Zwei-Stunden-Frist gelten. Ausgangspunkt der Fünf-Stunden-Regelung war der Wunsch von Geschäftsleuten, die für ihre Mitarbeiter um eine längere Parkzeit nachgesucht hatten. Mit 14 Ja- bei sechs Nein-Stimmen fand der Antrag der CDU-Fraktion die notwendige Mehrheit, wonach in Würdigung der Verdienste des verstorbenen Unternehmers Paul Gillet zugunsten sozialer Einrichtungen eine Gedenktafel geschaffen wird. In der Diskussion hieß es auch, dass eigentlich schon einen Paul-Gillet Platz gebe. (som)

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