SÜW Binationale Projekte stärken europäische Idee

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Deutsche und französische Schulen und Betriebe arbeiten grenzüberschreitend an einem Projekt zusammen, damit junge Menschen ins Berufsleben schnuppern und binationale Erfahrungen sammeln können. Das alles schafft das Projekt „OrienTEE“, das von der französischen Region Grand Est getragen wird. Auch von der Südlichen Weinstraße haben im laufenden Schuljahr zwei Schulen mitgemacht, die Berufsbildende Schule SÜW am Standort Annweiler und die Realschule plus im Pamina-Schulzentrum Herxheim.

Landrat Dietmar Seefeldt, der bei der Abschlussveranstaltung des Projekts in Straßburg war und als Präsident des Eurodistrikts Pamina dort ein Grußwort sprach, gratulierte den beiden SÜW-Schulen zur erfolgreichen Teilnahme. Er sei erfreut und auch ein wenig stolz darauf. Die Schüler zeigten, wie die europäische Idee mit Leben gefüllt werden könne. Er betonte: „Die Zusammenarbeit über die Grenzen erfordert neben Sprachkenntnissen vor allem Offenheit und Ausdauer, denn oftmals sind die Dinge etwas komplizierter, als man dies auf den ersten Blick vermuten würde.“

Sechs Tandems

Während des Schuljahres 2023/2024 haben zwölf Klassen in sechs deutsch-französischen Schülertandems gemeinsam mit Betrieben an verschiedenen Projekten gearbeitet. Die BBS Annweiler hat zusammen mit dem Lycée Stanislas und der Firma Schiller Médical, beide aus Weißenburg, einen zweisprachigen Flyer und ein Video darüber erstellt, wie ein Defibrillator verwendet wird. Die Realschule plus Herxheim hat mit dem Collège Pierre Claude aus dem französischen Sarre Union und dem Schloss Haut Koenigsbourg mehrere zweisprachige Werbevideos zu dem Schloss erstellt.

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