Wolfstein RHEINPFALZ Plus Artikel „Wolfstein lebt“: Private App bündelt Stadt-Infos

Der Fokus der neuen App soll ausschließlich auf Wolfstein liegen – mit direktem Nutzen für Bürger, Vereine und lokale Betriebe.
Der Fokus der neuen App soll ausschließlich auf Wolfstein liegen – mit direktem Nutzen für Bürger, Vereine und lokale Betriebe.

Pegelstände, ÖPNV, Wanderkarten, Vereine und Gastro: In Wolfstein soll eine App Infos bündeln. Eine private Initiative sammelt per Crowdfunding Geld.

Nicht nur der Landkreis Kusel soll eine eigene App erhalten, auch die Stadt Wolfstein möchte Infos rund um die Stadt digital aufbereiten und in einer App zur Verfügung stellen. Es gibt allerdings auch eine private Initiative, die das Ziel verfolgt, Infos um Wolfstein zu teilen. Dirk Menzner hat ein Crowdfunding gestartet, um die App „Wolfstein lebt“ als privates Projekt zu realisieren. „Meine Initiative ist bewusst lokal, schnell umsetzbar und unabhängig gedacht“, sagt der Wolfsteiner. Der Vorteil gegenüber größeren, offiziellen Lösungen sei, dass sein Plan rasch umsetzbar sei und Updates schneller erfolgen könnten. Zudem solle der Fokus ausschließlich auf Wolfstein liegen – „mit direktem Nutzen für Bürger, Vereine und lokale Betriebe“.

Menzner habe parallel zur App-Entwicklung Kontakt zur Stadt und zum Förderverein gesucht. Er sei überzeugt, dass solche Ideen auch aus der Bürgerschaft heraus entstehen können. Mit anderen Vereinen sowie Geschäftsinhabern habe es bereits Gespräche gegeben. „Das Interesse ist grundsätzlich vorhanden – insbesondere, wenn es darum geht, Sichtbarkeit zu erhöhen und Angebote zentral zugänglich zu machen.“

Erste Version soll bald starten

Die App sei bereits funktionsfähig. Darin gebe es unter anderem ein digitales Schwarzes Brett, Wetter- und Veranstaltungsinfos sowie eine Übersicht über Gewerbe- und Gastronomieangebote. Die erste Version von „Wolfstein lebt“ soll in Kürze erscheinen; anschließend will Menzner die App gemeinsam mit den Nutzern weiterentwickeln.

Das Crowdfunding soll die langfristige Umsetzung und den Betrieb finanzieren – etwa technische Infrastruktur, Inhaltspflege und Reichweitenaufbau. Zudem sieht Menzner darin einen Weg, die „Gemeinschaft frühzeitig einzubinden und das Projekt gemeinsam wachsen zu lassen“ – um letztlich „einen positiven Beitrag zur digitalen Sichtbarkeit und Vernetzung der Stadt zu leisten“.

Falls es parallel eine weitere App geben sollte, hat Stadtbürgermeister Christian Nickel „kein Problem damit, wenn das Hand und Fuß hat und die Stadt nichts kostet. Es ist aber kein offizielles Projekt der Stadt“. Insgesamt ist er über jeden froh, der der Stadt Gutes tun will. Derzeit würden Bürger über klassische Kanäle und verschiedene soziale Medien informiert. Auch Menzner sieht seine App nicht als Konkurrenz zu der von der Stadt geplanten, sondern als „ergänzenden oder vorgezogenen Baustein“.

Info

Weitere Infos zum Projekt gibt’s unter https://wolfstein-lebt.de/ – dort ist auch ein Link zur Crowdfunding-Plattform zu finden.

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