Kreis Kusel Warten auf PV-Anlage geht weiter
Sascha Lorentz, der als Erster Beigeordneter die Amtsgeschäfte der Ortsgemeinde Homberg führt, stehe in ständigem Kontakt mit dem Projektentwickler, hieß es zuletzt in der Gemeinderatssitzung. Da sich alles ungewollt in die Länge ziehe – die Planungen sind bereits im fünften Jahr angelangt – wurde ein Nachtrag für den Pachtvertrag bezüglich Sonderkündigungsrecht verlängert. Zudem werde ein Batteriespeicher vom Projektentwickler mitgeplant.
„Beides wird den Pachtbetrag für uns positiv beeinflussen, sobald das Vorhaben in die Umsetzung kommt“, sagt Lorenz. Hinausgezogen hat sich das Vorhaben, weil der Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein, der die PV-Flächen regeln wird, noch auf sich warten lässt. „Unser Projektentwickler ist in engem Austausch mit der Planungsgemeinschaft und der Verbandsgemeinderat soll wohl Mitte Oktober eine Entscheidung treffen“, berichtet Lorentz. Sobald das mehr als 1000-seitige Werk in trockenen Tüchern ist, wisse man auch, wie es in Homberg weitergehe. Derzeitige Planungen gehen von einer PV-Anlage auf mehr als 20 Hektar Grundfläche aus.
„Ich bin noch immer guter Hoffnung, dass an unseren Flächen nicht herumgeschnitten wird, da unser Projekt lange läuft und weil sonst die Gefahr besteht, dass der Investor abspringt, weil es sich nicht mehr lohnt.“ Sollte der Projektentwickler abspringen, „kippt die Stimmung“, vermutete Lorentz bereits im Juni.