Rutsweiler / Lauter Rutsweiler will sich vor Starkregen schützen
Um Wasser und Geröll künftig auch bei Starkregen aus Rutsweiler zu halten, soll ein Sanierungskonzept für den unbefestigten Wirtschaftsweg Seßweg, der in Verlängerung der Hirtenstraße bis zum Rothsenbühlsteig führt, erarbeitet werden.
Topografisch bedingt nimmt der Weg auch das Oberflächenwasser angrenzender Grundstücke auf, sodass besonders bei Starkregen Ortsstraßen überschwemmt werden und zudem der Weg weiter ausgespült und immer schwerer begehbar wird. Abhilfe könnten Seitengräben schaffen, die das Wasser gezielt ableiten. Denkbar wäre hierfür der Abtrag der Böschung auf einer Seite, ergänzt um schräge Querrinnen, um Wasser auf dem Weg in den Graben zu leiten.
Mindestens 20.000 Euro Kosten
Zusätzlich wäre im unteren, flacheren Bereich eine Wegbefestigung mit Asphalt möglich und ein Geröllfangbauwerk nötig. Damit könnten Überschwemmungen wahrscheinlich reduziert, jedoch nicht völlig ausgeschlossen werden. Bei enormen Wassermassen könnte die Verrohrung eventuell nicht das komplette Wasser aufnehmen. Geröll müsse zudem vorher abgefangen werden, da sonst die Verrohrung direkt verstopfe.
Regelmäßige Wartungen werden notwendig sein – notfalls auch während Starkregenereignissen. Bezüglich der Kosten nannte die Verwaltung als groben Anhaltspunkt mindestens 20.000 Euro. Je nach Umfang der Ausgestaltung könnten die Kosten auch deutlich höher ausfallen.
Das Hochwasserschutzkonzept laufe und demnächst solle geklärt werden, wie es weitergeht, berichtet Ortsbürgermeister Dirk Landfried. Derweil sprach sich der Rat dafür aus, dass die Verwaltung mögliche Zuschüsse prüfen sowie ein Sanierungskonzept mit Kostenschätzung erarbeiten soll.