Glanbrücken Neuer Spielplatz am Bürgerhaus Glanbrücken mit barrierefreiem Bereich

Angrenzend an das neue Bürgerhaus soll ein naturnaher Spielplatz entstehen, der in Teilen auch barrierefrei ausgestaltet wird.
Angrenzend an das neue Bürgerhaus soll ein naturnaher Spielplatz entstehen, der in Teilen auch barrierefrei ausgestaltet wird.

Rund um das neue Bürgerhaus in Glanbrücken soll sich noch einiges tun. Dass es so lange dauert, bis mit dem Spielplatzbau begonnen werden kann, ärgert den Ortsbürgermeister.

Nach der Fertigstellung des Bürgerhauses in Glanbrücken muss die Außenanlage rund um das Anwesen noch fertiggestellt werden. Geplant ist unter anderem ein naturnaher Spielplatz – an gleicher Stelle, an der sich auch bisher schon ein Spielplatz befand. Das Areal direkt am Bürgerhaus wird etwas größer als zuvor angelegt und in Teilen auch barrierefrei gestaltet.

Ursprünglich war der Spielplatz nicht inklusiv geplant; die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier monierte diesen Aspekt, daraufhin wurde umgeplant. Die Kostenschätzung liegt nun bei rund 165.000 Euro – zuvor waren 150.000 Euro vorgesehen gewesen. Ortsbürgermeister Uli Röder erläutert, dass ein barrierefreier Weg vom Bürgerhaus auf den neuen Spielplatzes führen wird. Dort wird es dann auch behindertengerechte Spielgeräte geben, während die zweite „Terrasse“ am Hang unter anderem mit einem multifunktionalen Kletterturm ausgestaltet wird.

Was neu angeschafft werden soll

Der Bestand – wie Tischtennisplatte, Drehschüssel und Karussell – soll erhalten bleiben, daneben eine großzügige Sitzgelegenheit mit Sonnensegel entstehen. Neu angeschafft werden sollen ein Bodentrampolin, eine Nestschaukel und eine Stehwippe.

All das geht jedoch weniger schnell, als es sich Röder wünschen würde. „Leider Gottes haben wir einen sehr großen Zeithorizont“, sagt er. Im April oder Mai sei mit Fördergeldern zu rechnen, erst anschließend die Ausschreibung möglich. Bis der Gemeinderat dann entscheiden könne, werde es voraussichtlich September. „Mit Glück können wir im Herbst anfangen, realistischer ist das Frühjahr 2027“, informiert der Ortsbürgermeister.

Zwei Fördertöpfe sollen für die Entwicklung des Bürgerhausumfeldes angezapft werden: Die Dorferneuerung fördert bis zu 75 Prozent der zuschussfähigen Kosten, hinzu kommt das Regionale Zukunftsprogramm. Durch Eigenleistung soll die ohnehin klamme Gemeindekasse entlastet werden.

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