Fußball
Kreispokal der Jugend wird zum Publikumshit
„Der gesamte Kreisjugendausschuss ist mit den Zuschauerzahlen und dem Verlauf der Endspiele sehr zufrieden“, bilanzierte Kreisjugendausschuss-Vorsitzender Luca-Kevin Dieterich nach den Endspieltagen der A- bis E-Junioren. Bereits das Finale der A-Junioren am Freitagabend zog mehr als 400 Zuschauer an. Am Samstag verfolgten zwischen 350 und 400 Besucher die Begegnungen, während am Sonntag sogar rund 500 Zuschauer den Weg auf die Sportanlage fanden.
Den Auftakt machte am Freitag das Finale der A-Junioren zwischen dem JFV Pfälzer Bergland und dem JFV Bruchmühlbach-Miesau. Der JFV Pfälzer Bergland ist ein Jugendförderverein, in dem die Fußballjugend der Stammvereine TSG Burg Lichtenberg, VfL Etschberg, SV Haschbach, SV Hüffler, FC Pfeffelbach, SV Rammelsbach und SpVgg Theisbergstegen gemeinsam spielt. Vor großer Kulisse setzte sich der JFV Pfälzer Bergland deutlich mit 8:1 durch und sicherte sich souverän den Kreispokal. Die Tore für den JFV erzielten Danny Hoffmann (2x), Tim Nothof, Aaron Ruth und Elias Strauß (4x). Den Ehrentreffer für Bruchmühlbach-Miesau hatte Jermain Hauf erzielt.
Klare Sache bei den E-Junioren
Am Samstagvormittag standen die E-Junioren im Mittelpunkt. Hier ließ der SV Herschweiler-Pettersheim der JSG SV Haschbach/HÜWA keine Chance und gewann das Endspiel klar mit 7:0. Die Tore hatten Lian Brill (4x) und Lasse Göddel (3x) erzielt. Am Samstagnachmittag folgte das Finale der B-Junioren. Gastgeber JFV Westpfalz musste sich dabei dem JFV Pfälzer Bergland mit 1:3 geschlagen geben. Torschützen waren Leon Lissmann (2x) und Max Ludwig für den Sieger und Kian Lemar Sanibari für den JFV Westpfalz. Damit durfte sich der JFV Pfälzer Bergland über seinen zweiten Pokalerfolg an diesem Wochenende freuen.
Besonders spannend verliefen die Endspiele am Sonntag. Für den Höhepunkt des Wochenendes sorgte das D-Junioren-Finale zwischen dem Landesligameister FV Olympia Ramstein und dem Drittplatzierten FV Weilerbach.
Achtmeterschießen bringt Entscheidung
Nach einer abwechslungsreichen Begegnung stand es nach regulärer Spielzeit 2:2. Torschützen waren Mohammed Radwan Farra zum 1:0, Jannis Adrian Grieser zum 1:1, Mats Weiß mit einem Eigentor zum 1:2 und Henri Schaan zum 2:2. Die Entscheidung musste daher im Achtmeterschießen fallen. Dort behielt Ramstein mit 6:5 die Nerven und sicherte sich den Pokalsieg.
Bei den C-Junioren hatte Dieterich im Vorfeld ein ausgeglichenes Duell zwischen dem Meister der Kreisliga, FV Olympia Ramstein, und dem Landesligisten JFV Pfälzer Bergland erwartet. Tatsächlich entwickelte sich eine enge Begegnung. Zur Halbzeit lag der JFV noch mit 1:0 durch Eric Kurt Brassel mit einem verwandelten Strafstoß in Führung, doch Ramstein drehte die Partie und gewann am Ende mit 2:1 durch einen Doppelpack von Kapitän Sebastian Gottfried.
Positive Entwicklung
Der Kreispokalwettbewerb wird im K.o.-System ausgetragen. Teilnehmen können alle Mannschaften, die sich für den Wettbewerb anmelden. Dieterich berichtete zudem von einer positiven Entwicklung im Jugendfußball des Kreises. Im Vergleich zur Saison 2024/2025 habe es in der laufenden Spielzeit 2025/2026 rund zehn Prozent mehr Mannschaftsmeldungen gegeben. Allerdings seien im Verlauf der Saison auch einige Teams wieder vom Spielbetrieb abgemeldet worden.
Lob gab es vonseiten des Kreisjugendausschusses sowohl für den Ausrichter als auch für die Beteiligten. „Die Endspiele waren sehr gut organisiert“, sagte Dieterich. Zwei Vereine hätten sich um die Austragung beworben, letztlich habe sich der Ausschuss für den JFV Westpfalz entschieden. Bewerbungen für die Ausrichtung der Endspiele in der kommenden Saison können zwischen Saisonbeginn und Ende Oktober eingereicht werden.
Keine negativen Vorkommnisse
Auch sportlich verlief das Wochenende aus Sicht der Verantwortlichen vorbildlich. Zwar mussten einige Gelbe Karten und eine Rote Karte gezeigt werden, insgesamt seien jedoch alle Spiele fair geführt worden.
Ebenso positiv bewertete Dieterich das Verhalten der Zuschauer. „Es gab keine negativen Vorkommnisse“, betonte der Vorsitzende des Kreisjugendausschusses. Damit waren die Kreispokal-Endspiele 2026 ein gelungenes Fußballfest für den Nachwuchs des Fußballkreises Kusel-Kaiserslautern, das vor allem auch beim Publikum sehr gut ankam.