Kusel Kommentar über die Bürgerversammlung zur AfA: Eine Frage der Erwartungshaltung

Stellten sich am Montagabend den Fragen der Bürger: Vertreter von Land, Stadt, Kreis, Verbandsgemeinde und Polizei.
Stellten sich am Montagabend den Fragen der Bürger: Vertreter von Land, Stadt, Kreis, Verbandsgemeinde und Polizei.

Eine Annäherung von Podium und Bürgern war in der Fritz-Wunderlich-Halle am Montagabend nicht zu spüren. Wichtig ist es, weiterhin im Austausch zu bleiben.

Landrat Otto Rubly trifft in seiner Schlussrede den Nagel auf den Kopf: Er habe bei der Versammlung verschiedene Positionen kennengelernt, die teilweise weit auseinanderliegen und die man auch nicht unbedingt zusammenbringen kann. Er hoffe jedoch, dass durch Transparenz eine Annäherung erreicht werden könne, sagte er. Spürbar war die Distanz der beiden Seiten, des Podiums und der Zuhörerschaft, von Beginn an – wobei sich letztere Gruppe auch nochmal unterteilte.

Zu einer wirklichen Annäherung kam es nicht, was sich wohl auch darin widerspiegelt, dass viele den Saal noch vor dem Ende der Veranstaltung verlassen haben. Was davon bleibt, liegt jedoch auch an der eigenen Erwartungshaltung. Ziel war es nicht, dass nach der Versammlung alle mit derselben Meinung nach Hause gehen. Vielmehr ging es darum, verschiedene Positionen anzuhören und auch auszuhalten, Anregungen aufzunehmen und Standpunkte zu überdenken. Wichtig ist nun, im Austausch zu bleiben.

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