Handball RHEINPFALZ Plus Artikel HWE Waldmohr schlägt die Kellermannschaft HF Köllertal

Gegen die HF Köllertal zählte er mit sechs Treffern zu den besten Torschützen seines Teams: HWE-Spieler Stefan Marx (im schwarze
Gegen die HF Köllertal zählte er mit sechs Treffern zu den besten Torschützen seines Teams: HWE-Spieler Stefan Marx (im schwarzen Trikot). Das Bild zeigt ihn im Spiel gegen den TV Merchweiler.

Im Erbacher Sportzentrum standen die Zeichen für den Handball-Verbandsligisten HWE Waldmohr auf Angriff, denn die Mannschaft von Trainer Daniel Thum wollte unbedingt gegen die HF Köllertal gewinnen. Das gelang ihr dann auch mit 31:26 (16:10), wobei sie aber eine schwierige Phase überwinden musste.

Bis auf sechs Tore war Waldmohr davongezogen. 25:19 führte Thums Team in der 44. Minute. Messe gelesen? Von wegen, dafür geht es im Handball zu schnell. Denn nur sieben Minuten später waren die Köllertaler, die als Kellerkind auf dem elften Tabellenplatz stehen, nach einem Tor von Tilman Arweiler nur noch zwei Treffer in Rückstand. Da wurde Thum doch mächtig sauer, weil der Vorsprung einfach so verbaselt wurde. „Wenn wir in der ersten Halbzeit unsere Bälle reinschießen, dann hätten wir schon richtig hoch geführt“, war Thum mit den 16 Treffern in der ersten Spielhälfte nur bedingt zufrieden, weil die Wurfausbeute nicht so recht passte.

Die Treffer indes verteilten sich quer durch die gesamte Mannschaft doch sehr gut. Stefan Marx, Kevin König und Thomas Kirsch erzielten jeweils sechs Treffer, Peter Jungblut war fünfmal erfolgreich, Tim Eder traf viermal, Glen Luga und Kreisläufer Rokas Vaitekunas erzielten je zwei Treffer.

Lange Zeit entspannt

Das Spiel gegen Köllertal fing etwas zerfahren an. Zehn Minuten benötigte das Heimteam, bis es richtig im Spiel war. Durch den Treffer, per Siebenmeter, von Thomas Kirsch ging die HWE erstmals deutlich mit 7:3 in Führung. „Unser Gegenstoß war sehr gut. Das ist schon seit der Winterpause so. Die Torleute trauen sich auch die Pässe zu spielen“, lobt Thum, der das Spiel seines Teams lange Zeit entspannt genießen konnte.

„In Angriff und Abwehr haben wir uns dann etwas dem Gegner angepasst“, sagt Thum, der dann aber immer unzufriedener wurde, als der so bequem herausgespielte 25:19-Vorsprung immer mehr zusammenschmolz. Eine 5:1-Serie der Köllertaler brachte die Gäste noch mal heran, die sechs Minuten vor dem Spielende auf offensive Manndeckung umstellten. „Das war ein, zwei Angriffe sehr wirkungsvoll. Sie haben dann Bälle gewonnen“, sagt Daniel Thum. Doch die Köllertaler schafften es in der Folge nicht, Waldmohr noch mehr in Bedrängnis zu bringen. „Wir konnten es dann recht locker zu Ende spielen“, so Thum, dessen Team zwei Minuten vor dem Ende mit dem 30:25 durch Peter Jungblut die Entscheidung gelang.

„Es waren heute nicht die besten Vorzeichen für die kommende Runde“, meinte Thum nach der Partie mit Blick auf die hohen Hürden, die nun mit den Partien gegen den TV Kirkel, Bous und Elm-Sprengen folgen. Entgegen kam der HWE, dass Tabellenführer Elm-Sprengen am Samstag verlor und so wichtige Punkte liegen ließ.

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