Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Gute Nachricht bei den „Bepas“: Klassenverbleib ist unter Dach und Fach

Max Maurer (links), hier im Spiel gegen Schmittweiler-Callbach, besorgte des Ausgleich des TuS Bedesbach-Patersbach in Zweibrück
Max Maurer (links), hier im Spiel gegen Schmittweiler-Callbach, besorgte des Ausgleich des TuS Bedesbach-Patersbach in Zweibrücken.

Mit einem 2:1-Auswärtssieg beim TSC Zweibrücken am vergangenen Sonntag sicherte sich der TuS Bedesbach-Patersbach den Klassenverbleib in der Landesliga West.

Mit zwölf Punkten Vorsprung auf einen Relegationsplatz, bei noch drei zu spielenden Partien, ist den „Bepas“ somit eine weitere Saison in der Landesliga nicht mehr zu nehmen.

Nach sechs ungeschlagenen Spielen in Serie ging der TuS als Favorit in die Partie. Und in den ersten 15 Minuten sah auch alles danach aus, als würde die Mannschaft von Spielertrainer David Becker dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen. Direkt nach 20 Sekunden hatten wir die erste Großchance. Da haben wir versucht, den Gegner auch ein Stück weit zu überraschen durch ein sehr hohes Anlaufen. Wir hatten einen sehr hohen Ballgewinn direkt vor dem Torwart und schießen den leider an,“ bedauerte Becker. In der zehnten Minute folgte die zweite Chance für Bedesbach-Patersbach, welche auch ungenutzt blieb. Danach stellte sich Zweibrücken besser auf die Taktik des Gegners ein und zeigte, weshalb Becker im Voraus betonte, dass der Tabellenplatz des TSC nicht sein Potenzial widerspiegelt.

Taktische Anpassungen in der Halbzeitpause

„Ab dann wurde Zweibrücken, muss man sagen, schon besser. Da haben sie viele gute Lösungen gefunden gegen das hohe Anlaufen. Von daher hatten wir von Minute 15 bis 45 ein bisschen Probleme, was jetzt nicht unbedingt an uns lag, sondern auch, weil es der Gegner einfach gut gemacht hat“, so der Spielertrainer. Diese „Probleme“ führten auch zum ersten Tor des Spiels. Erik Bischoff erzielte in der 34. Minute mit einem schön herausgespielten Treffer die 1:0-Führung für den TSC.

In der Halbzeit nahm Becker zwei taktische Anpassungen vor und lobte seine Spieler, welche diese hervorragend umgesetzt hätten. Zudem hat ihn der Wille seines Teams, wie in den meisten Spielen der letzten Wochen, absolut überzeugt. „Wir haben uns dann auch wieder aufgerieben. Jeder Spieler ist an seine absolute Grenze gegangen. Wir haben dann auch fußballerisch wirklich viele Lösungen gefunden,“ zeigte sich der 34-Jährige zufrieden.

Siegtor durch den Spielertrainer

Diese Lösungen mündeten 18 Minuten nach Wiederanpfiff in den Ausgleich durch Max Maurer. Das im Voraus vom Trainer ausgerufene Ziel, ungeschlagen zu bleiben, wäre mit diesem Ergebnis erreicht gewesen. Aber in der 83. Minute legte Becker sein zweites Saisontor nach, nachdem letzte Woche der Knoten des Spielertrainers geplatzt war, und die „Bepas“ gingen mit 2:1 in Führung. „Es war wieder ein Standard. Wir haben eine kurze Variante gut ausgespielt, dann kam der Ball auf den langen Pfosten, und da stand ich dann relativ alleine, sodass es dann auch nicht mehr ganz so schwer war, den reinzuköpfen,“ berichtete Becker.

In der Nachspielzeit hatte Maximilian Stöbener vom Elfmeterpunkt noch das 3:1 auf dem Fuß. Ein Spieler des TSC Zweibrücken hatte seinen Gegenspieler im Strafraum zuvor festgehalten. Stöbener versagten jedoch die Nerven, er vergab die Chance auf die Entscheidung. Sein Trainer sieht das Ganze jedoch gelassen, da nur zwei Minuten später der Schlusspfiff erklang. Bis auf eine Gelb-Rote Karte für Tobias Schön vom TSC kam es zu keinen weiteren Ereignissen.

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