Altenglan Großeinsatz in Altenglan: Fünf Meter tief in den Kuselbach gestürzt

Großaufgebot der Feuerwehr am Donnerstagabend: Eine hilflose Person wurde aus dem Kuselbach gerettet.
Großaufgebot der Feuerwehr am Donnerstagabend: Eine hilflose Person wurde aus dem Kuselbach gerettet.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften hat am Donnerstagabend in Altenglan Aufmerksamkeit erregt. Wie Stefan Reichhart, stellvertretender Brand- und Katastrophenschutzinspekteur, berichtet, wurde wegen unklarer Angaben gegen 19 Uhr von der Integrierten Leitstelle in Kaiserslautern das Alarmstichwort „W3.03 Wasserrettung aus Fließgewässer“ ausgelöst.

Weil die Feuerwehr zunächst davon ausgegangen war, dass eine unbekannte Anzahl Betroffener in Höhe des Wasgau-Marktes in der Austraße in den Kuselbach gestürzt seien, wurde neben der Feuerwehr Altenglan auch die Führungsstaffel der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan, die Gruppe der Brand- und Katastrophenschutzinspekteure, die Leitenden Notärzte, die Organisatorischen Leiter, der Rettungsdienst mit Notarzt aus Kusel sowie der Rettungshubschrauber Christoph 66 alarmiert.

Der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur, Norbert Braun, entdeckte vor Ort eine Person im Kuselbach im Bereich der Brücke Bahnhofstraße. Diese war aus bislang unbekannter Ursache rund fünf Meter in den Kuselbach gestürzt, wurde dabei verletzt und befand sich in einer hilflosen Lage. Feuerwehrleute aus Altenglan und der Notfallsanitäter des Rettungshubschraubers stiegen zu den Verunfallten in den Kuselbach hinunter und betreuten diesen, bis die technische Rettung am Ufer vorbereitet war.

Mit einer rollbaren Trage konnte der Verunfallte über tragbare Leitern schließlich aus seiner misslichen Lage gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Nach rund einer Stunde war der Einsatz für alle Einsatzkräfte beendet.

x