Kreis Kusel Fragen und Antworten zur Diskussionsrunde von Votum mit allen Kuseler Landtagskandidaten
Wann und wo findet die Veranstaltung statt?
„Votum will’s wissen“ findet am Donnerstag um 19 Uhr in der Fritz-Wunderlich-Halle in Kusel statt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Laut Veranstalter soll die Fragerunde 90 bis 100 Minuten dauern.
Wer wird dabei sein?
Nach Angaben von Votum haben für den Abend alle Direktkandidaten für den Wahlkreis Kusel zugesagt: Helge Schwab (FWG), Otto Rubly (CDU), Catalina Monzon (AfD), Oliver Kusch (SPD), Andreas Hartenfels (BSW), Tonit Haliti (FDP), Sebastian Demmel (Linke) und Katja Daish (Grüne). Damit treffen die Kandidaten erstmals alle öffentlich aufeinander. In bisherigen Diskussionsrunden hatten die Veranstalter darauf verzichtet, die AfD-Kandidatin einzuladen.
Kann eine politische Gruppierung neutrale Fragen stellen?
Votum-Sprecher Michael Heß betont: „Als unabhängige und nicht parteigebundene Wählergruppe ist es uns möglich, einen sachlichen Rahmen zu schaffen, in dem Inhalte im Vordergrund stehen.“ So könnten sich Bürger ein Bild von den Kandidaten machen.
Gab es Kritik an der Konstellation – schließlich sitzen Votum-Mitglieder im Kreistag und vertreten dort möglicherweise andere Meinungen?
„Uns gegenüber wurden weder Kritik noch Bedenken geäußert“, sagt Heß. Einige negative Stimmen habe es in sozialen Medien bezüglich der AfD-Einladung gegeben. „Die Meinung, man solle der AfD doch keine Bühne bereiten, teilen wir so ausdrücklich nicht“, sagt Heß. Wähler sollten sich ihr eigenes Bild machen.
Wie läuft der Abend ab?
Für die öffentliche Fragerunde sind drei Themenkomplexe vorgesehen. In jedem Themenblock wird jedem Kandidaten eine Frage zugelost. Heß: „Für die Beantwortung stehen jeweils zwei Minuten Redezeit zur Verfügung; diese Zeitbegrenzung ist verbindlich.“
Nach den acht Einzelfragen eines Themenkomplexes erhält jeder Kandidat die Möglichkeit, auf eine oder mehrere der zuvor gestellten Fragen zu reagieren, die ihm nicht zugelost wurden. Auch hier gilt eine Redezeitbegrenzung.
Werden die Themenkomplexe vorab verraten?
Laut Heß werden den Kandidaten die Schwerpunkte und Fragen vor der Veranstaltung nicht bekanntgegeben: „Wir haben uns bewusst dagegen entschieden.“
Wer hat sich die Fragen überlegt?
Im Vorfeld gab es über die Internetseite der Wählergruppe – www.votum-kreis-kusel.de – die Möglichkeit, Fragen einzureichen. Dieses Angebot wurde laut Heß intensiv genutzt. Die eingegangenen Beiträge wurden gesichtet, gebündelt und in Themenfelder eingeordnet.
Kann ich noch Fragen einreichen?
Die Einreichung weiterer Fragen ist weiterhin noch möglich, das inhaltliche Grundgerüst der Veranstaltung steht jedoch bereits. Heß: „Theoretisch ist es immer noch möglich bis zum Tag der Veranstaltung. Jedoch können wir natürlich nicht alle Eingaben berücksichtigen.“
Gibt es auch etwas zu trinken?
Getränke können wie gewohnt im Foyer auf eigene Kosten erworben werden.
Was lässt sich Votum die Veranstaltung kosten?
Das lässt Heß offen. Die Veranstaltung sei „selbstverständlich mit spürbaren Kosten verbunden – Plakate, Saal und Organisation summieren sich“. Für die Wählergruppe, die sich vor der Kommunalwahl 2024 gegründet hat, handele es sich „um eine bewusste Investition“. Der Votum-Ansatz „Politik von unten“ bedeutet für die Wählergruppe auch, „zur politischen Meinungsbildung beizutragen – überparteilich und sachlich“. Die anfallenden Kosten trage Votum daher selbst.