Tischtennis Eines von gerade einmal drei Spielen im Bezirk
Die Ferienzeit ist im Tischtennissport traditionell spielfrei. Die Planer der Spielrunde, die Bezirkssportwarte der jeweils vier Tischtennisbezirke, planen ihre Spielpläne entsprechend. Gleiches geschieht in den Pfalzligen durch deren Spielleiter.
Einige Vorgaben zu Turnieren sind in den Rahmenspielplan eingepflegt. Traditionell wird entgegen der Gepflogenheiten in anderen Sportarten, wie auch bei den Fußballern und Handballern, die Ferienzeit ausgespart. In diesem Zeitraum finden dann des Öfteren Lehrgänge statt, die von den Nachwuchsspielern besucht werden. Dass in der Ferienzeit nicht gespielt wird, ist aber kein Muss. Die Mannschaften haben schließlich auch die Möglichkeit, Spiele zu verlegen.
Spielleiter muss zustimmen
Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht, alles nach Wunsch zu timen. Denn der Grundsatz lautet: Spiele dürfen zwar vor den eigentlichen Spieltermin verlegt werden, jedoch nicht hinter das Spieltagswochenende. Das bedarf jedoch der Zustimmung des Spielleiters. Eine Nachverlegung eines Spieles ist an den ersten beiden Spieltagen der Vor- und Rückrunde möglich, soweit dies beide Mannschaften beantragen.
Eben diese vorgenannte Regelung, den Standardfall einer Spielverlegung als Vorverlegung, haben sich in der vergangenen Woche einige wenige Mannschaften zunutzegemacht, wie auch Winnweiler und der TTC Kreimbach-Kaulbach. In den Pfalzligen betraf dies insgesamt nur drei Partien, im hiesigen Tischtennisbezirk Westpfalz Nord zwei Partien.
Winnweiler ging gegen den TTC Kreimbach-Kaulbach mit zwei Siegen in den Eingangsdoppeln gleich in Front. Carsten Wiegand/Steffen Hager waren ebenso erfolgreich wie Angela Radetz/Katharina Hager. Die beiden Winnweilerinnen siegten gegen Johann Schreiber und Kreimbachs Ersatzspieler Felix Walk in drei Sätzen.
Danach jedoch ging Kreimbach mit vier Siegen in Serie vorentscheidend in Front. Durch Siege von Lukas und Niklas Keil sowie Schreiber und Fabian Linn führte der TTC Kreimbach-Kaulbach mit 5:2. Frank Willems und Katharina Hager gelang es in der Folge noch mal, durch zwei Erfolge im hinteren Paarkreuz auf 4:5 zu verkürzen. Doch mehr war dann auch nicht mehr drin für die zweite Garde aus Winnweiler.
Im Spitzen- und im mittleren Paarkreuz unterlagen sie abermals in allen Partien und mussten eine 4:9-Niederlage quittieren.
So geht es weiter
Kreimbach trifft gleich in der kommenden Woche auf die SG Hochspeyer und somit auf den direkten Tabellennachbarn. Wollen die Kreimbacher weiterhin den Wiederaufstieg anpeilen, ist ein Sieg fast schon Pflicht, wenn das Team von Kapitän Lukas Keil an den Spitzenteams vom Klassenprimus TTC Dahn und der TSG Kaiserslautern III dranbleiben will.
Der TTC Winnweiler II hingegen hat mit der TSG Kaiserslautern III einen ganz schweren Brocken vor der Brust, bei dem kaum abzuschätzen ist, wie dieser zu den Partien antritt, da er fast immer mit Ersatzspielern zu den Partien anreist. Mit 4:6 Punkten steht Winnweiler nun unmittelbar vor den Abstiegsrängen, hat mit Sembach und dem SV Mörsbach aber noch zwei direkte Konkurrenten im Klassenkampf in der Hinrunde auf dem Spielplan stehen.