Dunzweiler Dorfmoderator gesucht

Blick in die Hauptstraße von Dunzweiler.
Blick in die Hauptstraße von Dunzweiler.

Das Dorf für die Zukunft gut aufstellen. Das ist die Idee der Dorfmoderation und Dorfentwicklung. Diesen Schritt will der Ortsgemeinderat jetzt gehen.

Die Verwaltung bekam den Auftrag, Kontakt zu „erfolgreich tätigen“ Dorfmoderatoren aufzunehmen. Diese sollten möglichst kurzfristig zur Verfügung stehen.

Bei der Sitzung fand jedes Ratsmitglied an seinem Platz das Heft „Projektideen zur Innenentwicklung – Ortsgespräche Dunzweiler“ vor. Erstellt hat es ein Büro aus Illingen. Die über die Aktionsgruppe Westrich-Glantal finanzierte Zusammenstellung präsentiert eine Kurzanalyse, den Ist-Zustand der Gemeinde sowie einen sogenannten Zukunftscheck. Dokumentiert sind Ortsgespräche und ein Ortsrundgang, die „coronabedingt nur im kleinen Rahmen stattfinden konnten“, wie Ortsbürgermeister Volker Korst darlegte.

Bedarf an Seniorenwohnungen

In der Broschüre ist festgehalten, dass die Vereine an einem zentralen Standort zusammenkommen sollten und dass Räume für Veranstaltungen und Feiern fehlen. Der Platz an der protestantischen Kirche sollte aufgewertet werden. Gewünscht ist außerdem eine Einrichtung für Seniorenwohnen.

Aufgeführt sind weiterhin Ideen und Maßnahmen für die Dorfentwicklung: So könnten eine Machbarkeitsstudie für die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses und ein Umnutzungskonzept für die katholische Kirche erstellt werden. Mit Hilfe eines Sanierungskonzepts ließen sich einige „städtebauliche Missstände“ beheben, heißt es. Darüber hinaus werden verschiedene Vorschläge eingebracht, um den Ortskern attraktiver zu gestalten. Darunter fallen die Aufwertung der Dorfmitte, der Umbau des „Gemeindestocks“, die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt oder die städtebauliche Neuordnung für den Bereich rund um das Paul-Gerhardt-Haus.

Vereine einbinden

Im Rat herrschte Konsens, dass mit Hilfe eines Dorfplaners oder Dorfmoderators ermittelt werden sollte, ob und welche Projekte umgesetzt, erweitert oder ergänzt werden können. Ein großes Thema wäre außerdem die Akquise von Fördergeldern für die Vorhaben. Bernhard Weirich (CDU) regte an, bei der Bestandsaufnahme und der Ideenfindung unbedingt die Vereine mit einzubinden. Der Vorschlag stieß auf Zustimmung.

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