Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel „Bepas“ verpatzen Restrundenauftakt

Spielertrainer David Becker war mit dem Start seines TuS Bedesbach-Patersbach in die Restrunde nicht zufrieden.
Spielertrainer David Becker war mit dem Start seines TuS Bedesbach-Patersbach in die Restrunde nicht zufrieden.

In einem zerfahrenen und unansehnlichen Spiel zieht der TuS Bedesbach-Patersbach beim SV Winterbach den Kürzeren. Trotz der Pleite herrscht Zuversicht vor dem nächsten Spiel.

Nach guter Wintervorbereitung startete der TuS Bedesbach-Patersbach mit einer Niederlage in die Restrunde der Landesliga West. Auswärts trafen die „Bepas“ auf den Tabellenzwölften, den SV Winterbach.

Die erste Halbzeit blieb ohne größere Höhepunkte, und generell beschrieb der Bedesbacher Spielertrainer David Becker die Partie als „nicht sehr ansehnlich für die Zuschauer“. Zudem ergänzte er: „Das Spiel ist so dahingeplätschert.“ Beide Gegentore fielen spät in der zweiten Hälfte, was Beckers Aussage über das zerfahrene Spiel ohne viele Highlights stützt.

Strittige Elfmeterentscheidung

In der 72. Minute ertönte dann der Pfiff des Unparteiischen Johannes Best. Es gab Strafstoß für die Heimmannschaft. Die laut Becker strittige Elfmeterentscheidung nahm der SV Winterbach dankend an. Elias Pfenning schnappte sich den Ball und verwandelte souverän. „Wir haben leider einen rabenschwarzen Tag erwischt. Es war generell von allem zu wenig. Viele kleine Fehler, Stoppfehler, Abspielfehler. Wir sind überhaupt nicht zu unserem Spiel gekommen“, bemängelte der 34-jährige Spielertrainer. Nur acht Minuten später erzielte Emilio Becker das 2:0 für Winterbach (80.).

„Wir kassieren zwei doofe Gegentore, aber im Endeffekt verlieren wir schon verdient, weil wir zu viele Fehler gemacht haben“, gestand David Becker. Das 2:0 war dann auch der Endstand einer ereignisarmen Begegnung. Bedesbach verpatzte dadurch den Auftakt zur Restrunde und bleibt bei 26 Zählern stehen, während der SV auf fünf Punkte heranrückt.

„Bepas“ auf dem Boden der Tatsachen

„Das Spiel gegen Winterbach hat uns auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und kam vielleicht zu gar keinem ungelegenen Zeitpunkt“, so Becker. Nächste Woche steht ein Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten aus Hinterweidenthal an. Aber von der Tabellensituation will sich der Trainer der „Bepas“ nicht täuschen lassen. „Wir müssen wieder, um erfolgreich Fußball spielen zu können, die Grundlagen an den Tag legen. Ich bin zuversichtlich, dass das klappt, und dann können wir kommendes Wochenende auch erfolgreich sein“, erklärte Becker.

Der TuS liegt derzeit auf Rang neun, nur drei Punkte hinter Platz fünf, aber Beckers Blick richtet sich eher nach unten: „Der viertletzte Platz (den derzeit der TSC Zweibrücken mit 19 Punkten belegt) bleibt umstritten und ist womöglich ein Abstiegsplatz. Unsere Zielsetzung bleibt wie zu Rundenbeginn ganz klar der Klassenverbleib.“ Mit der Abmeldung des TuS Rüssingen steht ein Absteiger bereits fest. Für alle anderen Mannschaften wird es bis zum Saisonende ein harter Kampf um Platz zwölf, den derzeit ersten Nichtabstiegsplatz, bleiben.

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