Kusel Feiern am schönsten Fleck der Stadt

Am Markplatz in Kusel, direkt vor Rathaus und Kirche, wird am Wochenende die nunmehr neunte Auflage des Marktplatzfestes gefeiert. Ab 10 Uhr erwartet die Besucher ein bunt gemischtes Programm mit Lesungen, Unterhaltungsmusik und Präsentationen. Außerdem findet am Sonntag der zweite verkaufsoffene Sonntag des Jahres statt.

Zwischen 13 und 18 Uhr öffnen die Kuseler Geschäfte ihre Pforten. Gäste können den Besuch des Marktplatzfestes mit einem Einkauf verbinden und durch die ab dem kleinen Kreisel gesperrte Bahnhofstraße Richtung Marktplatz flanieren. Das Marktplatzfest, dessen neunte Auflage gemeinsam von Stadt, der protestantischen Kirchengemeinde und den Vereinen auf die Beine gestellt wird, startet um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Protestantischen Stadtkirche Kusel. Eine Stunde später, um 11 Uhr, öffnen die nostalgischen Stände auf dem Markplatz. Ebenfalls um 11 Uhr erklingt Musik zum „Pfälzischen Frühschoppen“ auf und um den Markplatz. Das Konzert des Musikvereins Nanzdietschweiler dauert bis 13 Uhr. Darüber hinaus werden im Stadt- und Heimatmuseum Fotografien aus Kusel ausgestellt und für die kleinen Marktplatzfest-Gäste sorgt eine Kinderbuchlesung mit Autor Jens Schumacher in der Axa-Bezirksdirektion Becker, Markplatz 9, für Kurzweil. Ab 13 Uhr haben die Jüngsten zudem die Möglichkeit, am Rathaus Hüte zu basteln. Die besten Stücke werden am späten Nachmittag prämiert. Am wohl schönsten Fleckchen der Stadt, dem Marktplatz, wird es auch in diesem Jahr reichlich Musik geben. Zwischen 13.30 Uhr und 17 Uhr spielen die „Drei aus Kusel“, den Abschluss macht der Gospelchor „Unity“ unter der Leitung von Tobias Markutzik um 18 Uhr in der Protestantischen Stadtkirche. Zur Besichtigung bereit steht auch das Haus der Diakonie (Marktstraße 31). Nach rund drei Jahren sind die Restaurierungsarbeiten für knapp 1,1 Millionen Euro abgeschlossen und das Gebäude erstrahlt in neuem Glanz. Im Keller des Gebäudes ist außerdem der Tresorraum des ehemaligen Bankhauses Wack zu besichtigen. In allen Stockwerken werden Informationen zur Sanierung und Geschichte des Hauses präsentiert und es gibt „Etagenmusik“. (hlr/orr)

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