Hütschenhausen Zwei Kühlsärge für die Leichenhalle in Hütschenhausen

Zukünftig sollen in der Leichenhalle Hütschenhausen auch die Verstorbenen von Katzenbach und Spesbach aufbewahrt oder aufgebahrt
Zukünftig sollen in der Leichenhalle Hütschenhausen auch die Verstorbenen von Katzenbach und Spesbach aufbewahrt oder aufgebahrt werden.

Zukünftig werden Verstorbene nicht mehr in den Ortsteilen Katzenbach und Spesbach aufbewahrt, sondern bis zur Beerdigung in der Leichenhalle im Ortsteil Hütschenhausen.

Die Kühltechnik in den Leichenhallen aller drei Friedhöfe in der Ortsgemeinde Hütschenhausen sei stark veraltet. Besonders in den Sommermonaten könne die erforderliche Kühltemperatur nicht mehr zuverlässig gehalten werden, erläutert Ortsbürgermeister Achim Wätzold (CDU) den jüngsten Entschluss des Gemeinderats. „Wenn das Kühlsystem komplett ausfiel, war eine ordnungsgemäße Aufbewahrung nicht mehr möglich“, sagt er. Das Gesundheitsamt Kaiserslautern habe diesen Mangel bei einer Kühlraumprüfung beanstandet. Eine Neuanschaffung eines Kühlsystems sei daher unumgänglich.

Aktuell gibt es in allen drei Leichenhallen Kühlräume, die jedoch veraltet seien. Eine Renovierung wäre sehr teuer, so Wätzold. Deshalb habe man sich entschieden, sogenannte Schneewittchensärge anzuschaffen. Diese mobilen Kühlgeräte ermöglichten eine flexible und hygienisch einwandfreie Aufbewahrung von Verstorbenen. Sie sollen in die Leichenhalle des Friedhofs in Hütschenhausen kommen. Die Anschaffung von zwei Kühlsärgen sei eine wirtschaftlich sinnvolle und technisch moderne Lösung, die ausreichend für alle drei Ortsteile sei, sagt der Ortsbürgermeister. Dass die Verstorbenen zukünftig nur noch in der Hütschenhausener Leichenhalle aufbewahrt und aufgebahrt werden, reduziere den Wartungsaufwand für die Kühltechnik.

Ein Fachbetrieb für Bestattungszubehör und Friedhofsbedarf aus Reilingen liefert die beiden Kühlsärge zum Preis von insgesamt 30.643 Euro.

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