Weilerbach Straßenausbau und ein neuer Kreisverkehr in Weilerbach

An dieser Stelle soll der Kreisverkehr eingerichtet werden.
An dieser Stelle soll der Kreisverkehr eingerichtet werden.

Ein Kreisverkehr soll an der Kreuzung Lindenstraße/Mackenbacher Straße in Weilerbach gebaut werden. Ring-, Tal-, Berg- und Lindenstraße werden ausgebaut.

Für den Ausbau der vier Straßen wurden die Planungsleistungen in der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderats vergeben. Das Ingenieurbüro Lindschulte in Kaiserslautern erhielt den Auftrag für 237,731 Euro. Baubeginn soll Mitte 2027 sein. Ein Antrag auf Zuschuss aus dem Investitionsstock soll gestellt werden. Zuerst sollen Ring-, Tal- und Bergstraße ausgebaut werden. Ende 2028, Anfang 2029 soll das erledigt sein. Für die Lindenstraße könnte ein Zuschussantrag beim Landesbetrieb Mobilität gestellt werden. Die im Straßenzug enthaltenen Busbuchten seien dabei gesondert förderfähig, erläutert die Verwaltung der Verbandsgemeinde.

Die Planungen für den Kreisel sind noch nicht so weit gediehen. Dem Rat wurde ein erster Vorschlag der Verbandsgemeindeverwaltung über Art und Lage des Kreisels unterbreitet. Zu Entschärfung der Verkehrssituation, vor allem soll langsamer gefahren werden, könnte der Kreuzungsbereich Lindenstraße/Mackenbacher Straße als Kreisverkehrsanlage ausgebaut werden. Wie die Verwaltung ausführte, könnte die Planung des Kreisels in die Auftragsvergabe der Straßenplanung einfließen.

SPD schlägt Fahrbahnerhöhungen vor

Ortsbürgermeister Jochen Kassel (CDU) erhofft sich durch den Kreisel mehr Sicherheit für Fußgänger. Mehr als 4000 Fahrzeuge nutzten täglich die Kreuzung. Die Bedenken einzelner Ratsmitglieder, dass an dieser Stelle zu wenig Platz für einen Kreisel sei, räumte Kassel aus. Die Platzverhältnisse seien nicht anders als am Kreisel am Ortseingang von Schwedelbach aus kommend.

Von der SPD-Fraktion kam der Vorschlag, statt des Kreisels Fahrbahnerhöhungen einzubauen, um die Geschwindigkeit zu reduzieren. Sollte ein Kreisel kommen, müsse er so gestaltet sein, dass er nicht mittig überfahren werden kann – wie beispielsweise in Otterberg. „Wir wollen den Lkw-Verkehr durch den Ort weg haben, was durch einen richtigen Kreisel geschehen wird“, hieß es aus den Reihen der Sozialdemokraten.

Zunächst sollen nun die Kosten für einen Kreiselbau ermittelt werden. Danach soll erneut über das Thema beraten werden.

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