Mackenbach Ortsgemeinderat Mackenbach beschließt ausgeglichenen Haushalt für 2026

Die Kosten für die Sanierung der Ramsteiner Straße stehen ebenso im Haushalt wie jene für den Kita-Neubau. Die Aufnahme entstand
Die Kosten für die Sanierung der Ramsteiner Straße stehen ebenso im Haushalt wie jene für den Kita-Neubau. Die Aufnahme entstand im August 2025.

Mackenbach legt für 2026 einen ausgeglichenen Haushalt vor. Vorgesehen sind Investitionen in Höhe von 1,7 Millionen Euro. Zwei Großprojekte sollen abgeschlossen werden.

„Wir können einen ausgeglichenen Haushalt für 2026 vorlegen, ohne die Steuern erhöhen zu müssen“, sagte Ortsbürgermeister Daniel Schäffner (SPD) bei der Sitzung des Ortsgemeinderats am Dienstagabend.

Bei einem Gesamtvolumen im Ergebnishaushalt von gut fünf Millionen Euro weist der Haushalt ein geplantes positives Ergebnis von 1437 Euro aus. Für Investitionen sind 1,7 Millionen Euro angesetzt. Zwei Großprojekte sollen abgeschlossen werden: der Kita-Neubau und die Sanierung der Ramsteiner Straße.

„Müssen zu viel für Verwaltungsleistungen abgeben“

Im vergangenen Jahr sei es der Gemeinde aufgrund gestiegener Grundsteueranteile gut gegangen, erklärte Schäffner. Diese hohen Steueranteile führten nun dazu, dass weniger Zuweisungen des Landes in die Gemeindekasse fließen. Gleichzeitig erhöhten sich die Umlagen an Verbandsgemeinde und Kreis weiter. „Genau diese stetig steigenden Umlagen sind auch das Problem auf kommunaler Ebene. Wir haben genug Geld, müssen aber wieder zu viel für Verwaltungsleistungen abgeben“, betonte Schäffner.

Positiv sei außerdem, dass Mackenbach im Jahr 2025, als es finanziell möglich war, zahlreiche Maßnahmen umgesetzt habe, darunter neue Heizungsanlagen im alten Schulhaus und am Langenfelderhof sowie ein neues Tor an der Scheune. Zusätzliche Mittel für die Straßenunterhaltung hätten in das laufende Jahr übertragen werden können. „Dieses Jahr könnten wir uns das so nicht mehr leisten, also gut, dass wir investiert und gut unterhalten haben. Wir optimieren, wo wir können, ohne jetzt im Sinne von Sparen alles auszuquetschen“, sagte Schäffner.

Die Kindertagesstätte ist nach Angaben der Gemeinde ausfinanziert – inklusive zusätzlichem Personal für Krankheitsvertretungen. Der eigene Bauhof soll beibehalten werden. Zudem stehen Mittel für die Unterstützung der Vereine sowie für Feste und das Kulturprogramm im Dorf zur Verfügung.

Welche Erträge und Aufwendungen geplant sind

Ohne große Aussprache wurde dem Haushalt 2026 vom Rat geschlossen zugestimmt.

Die für das Jahr 2026 erwarteten Erträge: Die Gemeinde rechnet mit Einnahmen aus Steuern in Höhe von 2,34 Millionen Euro. Zuwendungen und allgemeine Umlagen, darunter Schlüsselzuweisungen und Personalkostenzuschüsse für das Kita-Personal, belaufen sich auf 1,88 Millionen Euro. Hinzu kommen Leistungsentgelte und Kostenerstattungen in Höhe von 393.634 Euro sowie sonstige Erträge, im wesentlichen Konzessionsabgaben und Sonderposten, in Höhe von 93.855 Euro.

Auf der Aufwandsseite stehen: Personalkosten von 1,57 Millionen Euro, Zuwendungen und Umlagen von 2,21 Millionen Euro sowie Kosten für Unterhaltung und Bewirtschaftung gemeindlicher Einrichtungen in Höhe von 426.805 Euro. Abschreibungen sind mit 417.007 Euro veranschlagt, sonstige Aufwendungen mit 114.141 Euro. Für Zinsen sind 40.750 Euro eingeplant.

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