Enkenbach-Alsenborn Land investiert Millionen in Polizeipräsidium

In Enkenbach-Alsenborn wird sehr viel investiert.
In Enkenbach-Alsenborn wird sehr viel investiert.

Rund neun Millionen Euro investiert das Land derzeit ins landesweite Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik in Enkenbach-Alsenborn. Dort werden unter anderem eine Kegelbahn und ein Schießstand zur Schieß-Übungshalle umgebaut und die Fassaden von vier Gebäuden energetisch saniert. Zudem wird in eine Photovoltaik-Anlage investiert und eine Waffenkammer ertüchtigt, wie der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung mitteilt, der für die Arbeiten zuständig ist. Weitere Investitionen am Standort sind noch in der Planung: So soll ein weiteres Gebäude (Gebäude G) für 3,5 Millionen energetisch auf den Stand der Zeit gebracht werden, zudem steht die Erneuerung einer Netzersatzstromanlage an (0,8 Millionen Euro). Die CDU-Opposition im Landtag hatte unlängst kritisiert, dass Polizeigebäude im Land zu Bruchbuden verkommen würden – was vor allem im Norden des Landes ein Problem sei. Sebastian Christmann von der Gewerkschaft der Polizei, der für 1100 Kolleginnen und Kollegen in der Westpfalz spricht, sagt, in der Westpfalz gebe es keine Bruchbuden: „Ich will nicht groß schimpfen.“ Es gebe zwar Dienststellen, die in die Jahre gekommen seien wie die in Lauterecken (Kreis Kusel) oder in Waldfischbach-Burgalben (Südwestpfalz), aber die Polizeiinspektion Landstuhl beispielsweise sei „nagelneu“ – sie ist erst 2021 eingeweiht worden.

Einen ausführlichen Bericht über den Zustand der Polizeigebäude lesen Sie hier.

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