Kindsbach Jugendbeirat hat nicht nur für den Spielplatz Ideen

Interessiert folgten die jungen Beiratsmitglieder (im Vordergrund) den Ausführungen von Ortsbürgermeister Michael Müller (hinten
Interessiert folgten die jungen Beiratsmitglieder (im Vordergrund) den Ausführungen von Ortsbürgermeister Michael Müller (hinten links).

Der neue Kindsbacher Kinder- und Jugendbeirat hat mit der Arbeit begonnen. Bei der ersten Sitzung standen bereits mehrere Projekte auf der Agenda – auch sehr große.

Der frisch konstituierte Kinder- und Jugendausschuss der Ortsgemeinde Kindsbach hatte bei seiner jüngsten Sitzung gleich mehrere Punkte auf der Tagesordnung, über die beraten wurde. So wurden beispielsweise verschiedene Vorschläge für die Einrichtungen und Geräte auf dem Spielplatz an der Ziegelhütte vorgebracht. Ein Klettergerüst und eine Nestschaukel sollen aufgebaut, eine Seilbahn installiert und ein Skaterbereich mit Rampen geplant werden. Auch ein Bodentrampolin wird gewünscht. Hier gab Ortsbürgermeister Michael Müller (FWG) in der Sitzung zu bedenken, dass aufgrund der erhöhten Verletzungsgefahr bei einem Trampolin ein größerer Prüfungsaufwand erforderlich sei.

Externer Fachmann und Kinder sollen mitplanen

Die jungen Leute sprachen sich dafür aus, dass ein Experte in die Planung mit einbezogen werden soll. Zudem sollen alle Kinder von Kindsbach mit ins Boot genommen werden – etwa bei der Auswahl der Geräte. Für diese Beteiligung ist ein Treffen an einem Nachmittag angedacht, damit möglichst viele Jungen und Mädchen aus dem Dorf kommen und Ideen einbringen können.

Auch die Frage, wie das Geld verwendet werden soll, das dem Kinder- und Jugendbeirat von der Adventsfenster-Aktion zur Verfügung gestellt wurde, war Thema in der Sitzung. 475 Euro stehen für örtliche Projekte nun bereit. Die Mitglieder des Beirats schlugen vor, den Schulhof neu zu gestalten – und zwar mit mehr Grünflächen oder Pflanzen in Kübeln. Dies will der Ortsbürgermeister abklären, da der Träger der Schule nicht Kindsbach, sondern die Verbandsgemeinde ist.

Basketballkörbe oder Mini-Rampe?

Der Betrag könnte auch für zwei herausnehmbare Körbe auf einem Basketballplatz zwischen der Kirche und dem Dorfplatz verwendet werden, hieß es im Beirat. Eine Idee sei auch eine verschiebbare Mini-Rampe. Außerdem könnte der Fußballplatz mit Kunstrasen erneuert werden. Bei der Beratung wurde auch der Bahnhof angesprochen. Dort gebe es einiges zu tun, war man sich einig: eine Umgestaltung, Beleuchtung sowie Kameras sind gewünscht. Deswegen habe er sich mit der Deutschen Bahn in Verbindung gesetzt, so Ortschef Müller. Thematisiert wurde ebenso die Reparatur der defekten Bushaltestelle im Dorf.

Gegenüber der RHEINPFALZ betonte Müller, dass die Maßnahmen auf breite Füßen gestellt werden sollen. Deshalb wolle er alle Kinder und Jugendlichen von Kindsbach zu einem nächsten Treffen einladen. So könnten nicht nur die Beiratsmitglieder ein offenes Ohr finden, sondern alle jungen Kindsbacher.

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