Kreis Kaiserslautern Große Bauplätze lassen Wertgrenze steigen

Der Gemeinderat Weilerbach hat den Haupt- und Finanzausschuss ermächtigt, bis zu einer Summe von 150.000 Euro über die Vergabe von Bauplätzen zu entscheiden. Mit einer Stimmenenthaltung hat der Rat die hierzu nötige Änderung der Hauptsatzung beschlossen.

Schon im März hatte der Rat den Ausschuss mit den Verkäufen der Bauplätze beauftragt. Dessen Wertgrenze lag bei 50.000 Euro. Angesichts der Größe der Grundstücke und der zu erwartenden Verkaufserlöse im Baugebiet „Im Schönweiler“ sei dies zu niedrig, so Ortsbürgermeister Horst Bonhagen (SPD). Die Gemeinde habe hier Bauplätze, die zum Teil 900 Quadratmeter groß sind. Bei einem Quadratmeterpreis von 150 Euro wären dies Verkaufserlöse von 135.000 Euro pro Platz. Bonhagen informierte, dass mehrere Vergabetermine für die Bauplätze stattfinden. Neben den bereits festgelegten Ausschüssen wurde noch der Rechnungsprüfungsausschuss und der Ausschuss für partnerschaftliche Beziehungen gebildet. In beiden sind je zwei Mitglieder der SPD, je zwei von der CDU und eines der FWG. Zusätzlich ist der Vereinsring im Ausschuss für partnerschaftliche Beziehungen mit drei weiteren Mitgliedern vertreten. Bonhagen teilte mit, dass die Jugendlichen des Jugendtreffs keinen Vorschlag für ihre Vertretung in diesem Ausschuss machten. Auch ihnen stand ein Mitglied zu. Für das Neubaugebiet „Im Schönweiler“ wurden einstimmig die Straßennamen festgelegt. Angelehnt an die Gewannen werden in der Straße „Im Schönweiler“, „Mühlweg“, „Bruchweg“ und „Brunnenhübel“ die Häuser bald gebaut. Spenden zur Einweihung des Dorfplatzes von zwei Firmen aus Kaiserslautern von insgesamt 2000 Euro wurden einstimmig angenommen. Die FWG-Fraktion wollte das Ergebnis des Haushaltszwischenberichts, der im Haupt- und Finanzausschuss bekanntgegeben wurde, auch im Rat veröffentlicht haben. Diesen Wunsch erfüllte Bonhagen. Die prognostizierte Verschlechterung um 65.000 Euro des Ergebnisses sei abhängig von den Gewerbesteuereinnahmen und dem Bauplatzverkauf von über 800.000 Euro. Falls die Grundstücke noch in diesem Jahr verkauft werden, sehe das wieder anders aus. Durch Verzögerungen der Vermessung sei es nicht absehbar, wann die Gelder in der Kasse der Gemeinde eingehen. Laut Verbandsgemeinde sei kein Bedarf für haushaltsrechtliche Maßnahmen. Bonhagen teilte mit, dass für die Schellenberger Straße eine 68 Meter lange Leitplanke in Auftrag gegeben wurde. Dies sei wegen der Sicherheit erforderlich. Dem Vorschlag, Mackenbachs Ortsbürgermeister Jürgen Steinhauer (SPD) zum Reichswaldbevollmächtigten zu bestimmen, wurde mit einer Enthaltung zugestimmt. (wiu)

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