Kreis Kaiserslautern Gemeinderat ermöglicht Radweg

Der Ortsgemeinderat Weilerbach hat am Dienstagabend der Teilfortschreibung des Regionalen Raumordnungsplans Westpfalz zugestimmt. Damit ermöglicht das Gremium, dass die Trasse der ehemaligen Bachbahn zum Radweg umfunktioniert werden kann.

Ortsbürgermeister Horst Bonhagen (SPD) erläuterte, dass im Raumordnungsplan die Schienenstrecke zwischen Kaiserslautern und Weilerbach – die Bachbahn – als Schienennetz dargestellt ist. Nun sieht die Teilfortschreibung vor, dass die Stadt Kaiserslautern sowie die Gemeinden Otterbach, Weilerbach und Rodenbach die Trasse des Schienenetzes ankaufen. Dies hatte Otterbachs Verbandsbürgermeister Harald Westrich (SPD) bereits am Montag in der RHEINPFALZ-Podiumsdiskussion zur Wahl als Ziel genannt. Auf dieser Trasse könnte ein durchgehender Radweg entstehen, ohne die Option auf eine schienengebundene Verkehrsanbindung der Verbandsgemeinde Weilerbach aufzugeben. Die Kommune schließt ihr Haushaltsjahr 2011 mit einem Jahresgewinn von 557.400 Euro in der Ergebnisrechnung ab; dies ergab der Jahresabschluss. Der Abschlussbericht zeigt weiterhin auf, dass in der Finanzrechnung ein Plus von 288.100 Euro zu verzeichnen ist. Gleichzeitig bestand ein Finanzmittelfehlbetrag von 426.600 Euro. Die Gemeinde war zum Ende des Prüfungsjahres schuldenfrei und besitzt 9,49 Millionen Euro Rücklagen. Die Bilanz schließt mit 49,62 Millionen Euro ab. Der Abschluss wurde vom Rat ohne Bedenken angenommen. Horst Bonhagen informierte, dass Weilerbach 202.000 Euro bei der diesjährigen Ausschüttung der Reichswaldgenossenschaft erhält. Dieser Betrag soll für freiwillige Leistungen der Gemeinde eingesetzt werden. Außerdem wurde bekanntgegeben, dass an die örtlichen Vereine und Organisationen Förderungen in Höhe von 33.000 Euro jetzt ausgezahlt werden. Ins Ziel der „barrierefreien Verbandsgemeinde“ soll das Reinhard-Blauth-Heimatmuseum eingebunden werden: Auch für Rollstuhlfahrer soll der Toilettenbesuch im Bürgerhaus möglich gemacht werden. Auch für den Friedhof sieht der Rat die Notwendigkeit einer behindertengerechten Toilettenanlage. Hierüber soll in den Gemeindegremien jedoch erst nach den Sommerferien beraten werden. (wiu)

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