Olsbrücken Defizite im Haushaltsplan

Olsbrücken ist finanziell nicht auf Rosen gebettet.
Olsbrücken ist finanziell nicht auf Rosen gebettet.

Im Minus und nur die nötigsten Investitionen – so sieht der Olsbrückener Doppelhaushalt 2021/22 aus. Mit acht Ja-Stimmen und fünf Enthaltungen hat ihn der Ortsgemeinderat am Mittwoch verabschiedet.

Zur Fortführung des Bebauungsplans „Bei der Kirch“ wurden 30.000 Euro für 2021 und 10.000 Euro für 2022 eingestellt. Ziel sei, baldmöglichst Bauplätze anbieten zu können, da die derzeitigen Flächen bereits bebaut wurden. Zwecks Sanierung der Aussegnungshalle habe man 7500 Euro, für die Erneuerung der Heizung im Bürgermeisteramt 15.000 Euro angesetzt. Vorgesehen ist zudem, den Wasseranschluss von der Straße „Am Rutzenbach“ zum Friedhof zu erneuern und eventuell ein Fahrzeug für die Arbeiten des Bediensteten der Ortsgemeinde anzuschaffen. Dass die Verbindlichkeiten zumindest nicht weiter so rasant ansteigen, lasse sich derzeit nach Aussagen von Ortsbürgermeister Walter Schneck (SPD) nicht erkennen.

Der Ergebnishaushalt 2021 weist ein Fehlbetrag von 108.000 Euro, 2022 von 6000 Euro auf. Der Saldo der ordentlichen Ein- und Auszahlungen des Finanzhaushalts betrage 2021 minus 45.000 Euro, 2022 67.000 Euro.

Aufträge für Straßenausbau

Im Zuge des geplanten Ausbaues der Straße „Am Waldhof“ wurden Aufträge zur Kostenermittlung für Statiker, Baugrundgutachten und Straßenbeleuchtung vergeben. Mit der statischen Berechnung der Stützmauer im Ausbaubereich wurde das Ingenieurbüro Müller-Broschart, Otterberg, beauftragt – Kosten: 1600 Euro. Für den Auftrag eines Baugrundgutachtens soll Schneck Angebote durch die Verwaltung einholen lassen. Der geschätzte Aufwand liege bei 3000 bis 4000 Euro. Das Angebot der Pfalzwerke Netz AG für die Straßenbeleuchtung in Höhe von rund 34.000 Euro wurde angenommen. Es beinhalte den Austausch der Masten inklusive Elektromontagearbeiten, Demontage der Auslegermasten, Erdverkabelung und Planungskosten.