Kreis Kaiserslautern Brummis müssen Kaution hinterlegen

Ob Brummi-Fahrer den gesetzlich geforderten Sicherheitsabstand einhalten, hat die Autobahnpolizei Kaiserslautern am Mittwoch auf der A6 kontrolliert. Das teilte das Lauterer Präsidium gestern mit.

„Anlässlich einer mehrstündigen Video-Abstandskontrolle zwischen den Anschlussstellen Kaiserslautern-Einsiedlerhof und Ramstein-Miesenbach wurden am Vormittag insgesamt 27 Lkw-Fahrer erwischt, die auf ihrem Weg in Fahrtrichtung Saarbrücken den für Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand von 50 Meter zum Vordermann unterschritten“, heißt es im gestrigen Polizeibericht. Der geringste Abstand habe lediglich 18 Meter bei einer gefahrenen Geschwindigkeit von 81 Kilometern pro Stunde betragen.Bei zehn ausländischen Lkw-Fahrern ordneten die Beamten der Autobahnpolizei Kaiserslautern „im Rahmen der Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten“ eine Sicherheitsleistung für das zu erwartende Bußgeld und der damit verbundenen Verfahrenskosten an. Über die Höhe des Bußgeldbetrags machte das Präsidium keine Angaben. Sie richte sich „nach den Regelsätzen des derzeit gültigen Bußgeldkatalogs“, hieß es. Da die Unterschreitung der vorgeschriebenen Mindestabstände eine der Hauptunfallursachen auf Autobahnen darstelle „und gerade bei Verkehrsunfällen mit Lastwagen immer wieder schwere Personen- und Sachschäden zu beklagen“ seien, will die Polizei ihre Kontrollen auch in den kommenden Wochen „unvermindert fortsetzen“. (bgu)

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