Lingenfeld RHEINPFALZ Plus Artikel Zirkusbetreiber frustriert über Stellenwert in der Gesellschaft

Mit dabei: Stefan Frank, Teil der Zirkusfamilie, lässt die Stachelschweine ins Freigehege.
Mit dabei: Stefan Frank, Teil der Zirkusfamilie, lässt die Stachelschweine ins Freigehege.

Seit Donnerstag macht der Circus Hallygally in Lingenfeld Station. Die ersten Shows sind gespielt, zwischendurch gibt’s keine Erholung. Fernando Frank gibt einen Einblick darüber, wie aufwendig das Zirkusgeschäft ist, was ihn frustriert und wie er über „Das Supertalent“ denkt.

Ruhe liegt über dem Gelände im Oberwald, wo der Zirkus stationiert ist. Nur kleine Ponys, zwei Alpaka und ein Ziegenbock, der gerade zu Besuch ist, genießen Gras und die Aussicht vom Freiluftgehege aus. Hinter einem der Wohnwagen ist Walter Frank zu sehen. Er ist der Senior der Zirkusfamilie und im Alter von 87 Jahren noch voll im Geschehen.

Die Hallygally-Geschichte reicht bei weitem nicht nur bis zu seiner Geburt zurück. „Uns gibt es seit 1632“, erzählt Walter Franks Enkel Fernando. Der 29-Jährige ist im Zirkus groß geworden, koordiniert mittlerweile Etliches rund um Logistik und Kartenverkauf. „Früher ist meine Familie von Dorf zu Dorf gefahren mit Pferd und Wagen“, denkt er an die graue Vorzeit zurück.

Pferde gibt es bei Hallygally heutzutage nur noch in der Manege. Deutlich mehr PS hat unterm Deckel, was als Fuhrpark rings um das Zirkuszelt steht. „Zehn Lkw-Transporter, fünf Container und fünf Anhänger fürs Auto, Camper und Pferdewagen“, zählt Frank auf. Gewaltig ins Geld geht das Reisen mit Kraftstoff.

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