Rülzheim/Jockgrim Verbandsgemeinden beschließen Kooperation beim Archivwesen

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Die Verbandsgemeinden Jockgrim und Rülzheim arbeiten künftig zusammen, um alte Dokumente effizient zu katalogisieren und zu archivieren. Dafür wird eine Teilzeitstelle geschaffen.

Seit Gründung der Verbandsgemeinden im Jahr 1972 sind enorme Mengen an Akten- und Datenmaterial angefallen, die aus Gründen der rechtlichen, aber auch zeitgeschichtlichen Dokumentation gelagert werden müssen. Die Lagerung der analogen und digitalen Medien nimmt jedoch enormen Platz in Anspruch, zudem ist eine ausführliche und stringente Katalogisierung des Materials durch einen fachlich qualifizierten Informationsspezialisten erforderlich. Dafür haben beide Verbandsgemeinden eine Teilzeitstelle für eine Fachkraft für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv, mit 19,5 Wochenstunden ausgeschrieben. Der Archivar soll jeweils zur Hälfte in Rülzheim und Jockgrim tätig sein. Es ist dies bereits die dritte Vereinbarung zwischen beiden Verbandsgemeinden. So kooperieren sie bereits im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit in den Bereichen Fördermanagement und „Graue-Flecken-Projekt“ (Breitbandausbau).

„Die Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Verbandsgemeinden funktioniert reibungslos, wie sich an den bisherigen Kooperationen schon gezeigt hat“, sagt Rülzheims Bürgermeister Matthias Schardt. Insofern ergebe es Sinn, sich auch beim Thema Archivwesen zusammenzuschließen. Sein Jockgrimer Amtskollege Karl Dieter Wünstel betont: „Die Menge an Akten und sonstigen Dokumenten, die seit Jahrzehnten angefallen ist, kann man nicht nebenher katalogisieren.“ Insofern sei die Einstellung einer entsprechenden Fachkraft ein wichtiger und richtiger Schritt hin zu einem geordneten Archiv. „Das hilft uns auch für die Zukunft“, versichern beide Bürgermeister.

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