Wörth Sportmilliarde: Weiter warten auf Geld aus Berlin

Unter anderem für die Sanierung der Kunststoffbahn im Wörther Stadion hofft die Stadt auf Geld aus Berlin.
Unter anderem für die Sanierung der Kunststoffbahn im Wörther Stadion hofft die Stadt auf Geld aus Berlin.

Die Stadt Wörth hofft weiter auf Zuschüsse aus Berlin für die Sanierung ihrer maroden Sportstätten. Allerdings ist dabei noch etwas Geduld gefragt.

Für fünf Projekte hat die Stadt Wörth Ende vergangenen Jahres beim Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Anträge auf Förderung aus dem Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ gestellt. Bis Ende Februar sollten die Antragssteller darüber informiert werden, ob sie zum Zuge kommen oder nicht – so war es angekündigt. Doch daraus wurde nichts. Aufgrund der sehr hohen Zahl an Interessenbekundungen sei eine Prüfung der Projektskizzen durch das damit beauftragte Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im vorgesehenen Zeitraum nicht möglich gewesen, informierte Bürgermeister Steffen Weiß (FWG) in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Bauen. Voraussichtlich werde der Haushaltsausschuss des Bundestages erst nach Ostern entscheiden, welche Projekte gefördert werden, so Weiß.

3600 Anträge in der ersten Förderphase

Auf der Liste der Stadt stehen die Sanierung der Rheinhalle in Maximiliansau, der Bau eines Kunstrasenplatzes auf dem Sportgelände in Büchelberg sowie die Sanierung der Naturrasenplätze in Maximiliansau und Schaidt sowie im Stadion in Wörth. Das Förderprogramm wurde im Rahmen des Infrastrukturprogrammes von der Bundesregierung mit einem Volumen von bis zu einer Milliarde Euro angestoßen, daher der Name „Sportmilliarde“. Das Programm ist über vier Jahre und mehrere Förderrunden angelegt. Ziel ist es, marode kommunale Sportstätten (Sporthallen, Bäder, Sportplätze) zu sanieren und zu modernisieren.

In der ersten Förderphase werden 333 Millionen Euro verteilt. Dafür gibt es 3600 Anträge mit einer beantragten Fördersumme von 7,5 Milliarden Euro. „Wir sind weiter zuversichtlich, dass wir Geld aus dem Förderprogramm bekommen. Es ist aber nicht zu erwarten, dass wir mit allen Projekten zum Zug kommen“, sagte Weiß.

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