Bellheim RHEINPFALZ Plus Artikel Schwimmpark: Eintritt wird teurer und Kartenverkauf moderner

Für die kommende Freibadsaison stehen im Schwimmpark einige technische Neuerungen an.
Für die kommende Freibadsaison stehen im Schwimmpark einige technische Neuerungen an.

Nach der langen Sanierungspause im Bellheimer Schwimmpark habe man die Eintrittspreise zu Saisonbeginn bewusst nur moderat angehoben. Nun steht für die Freibadsaison 2025 eine weitere Preiserhöhung an.

Das sagte Verbandsbürgermeister Gerald Job (FWG) in der Sitzung des Verbandsgemeinderates am Mittwoch. Folglich wird zum Beispiel die Tageskarte künftig 4,50 Euro (statt bisher 4 Euro) kosten, die ermäßigte Tageskarte für unter 18-Jährige, Studenten und Rentner sowie die Abendkarte 3,50 Euro (3 Euro), die Tageskarte für Familien mit mehr als einem Kind, wobei die Beschränkung auf zwei Kinder entfallen ist) 14 Euro (12 Euro), die Saisonkarte 75 Euro (70 Euro) und die Familiensaisonkarte 120 (110 Euro).

Veränderungen soll es auch beim Ticketsystem geben, weil das bisherige laut Sitzungsvorlage teilweise zu Doppelbuchungen geführt hat. Zudem hätten Saisonkarten teilweise nicht mehr ihren eigentlichen Eigentümern zugeordnet werden können. Deshalb seien Alternativen gesucht und gefunden worden. So ließen sich über ein anderes bereits vorhandenes Online-Ticketsystem für Tageskarten zu günstigen Konditionen auch Saisonkarten vertreiben. Diese könnten inklusive eines Fotos des Nutzers sowohl digital als auch als Karte hergestellt und verschickt werden. Da diese Tickets mit den Drehkreuzen am Schwimmpark-Eingang der bisherigen Firma kompatibel sind, „sollte das problemlos funktionieren“, heißt es in der Sitzungsvorlage. Den wenigen Badegästen, denen ein Online-Kauf nicht möglich ist, könnte die Verwaltung helfen und auf Anfrage beim Saisonkartenkauf zum Beispiel auch im Rathaus unterstützen. Bei der Umstellung auf das neue System müssten vorhandene Saisonkarten nicht mehr aufgeladen, sondern müssten neu ausgestellt werden.

Neues Besucherzählsystem

Laut Job hat es sich gezeigt, dass die Kasse des Freibads bei gutem Wetter besetzt sein muss, weshalb sie je nach Bedarf auch in der kommenden Badesaison wieder besetzt werden soll. Ungeachtet dessen soll das Eingangssystem modernisiert werden. So soll unter anderem ein kameraunterstütztes Besucherzählsystems angeschafft werden, das dann, wenn die maximal zulässige Besucherzahl erreicht ist, den weiteren Zutritt unterbinde und erst dann wieder ermögliche, wenn Badegäste gegangen sind. Zudem soll zur Optimierung des Kartenverkaufs am Eingang ein digitales Gerät aufgestellt werden, dessen Bildschirm auf Berührung reagiert (Touchscreen).

Bewährt habe sich auch der Einsatz eines Sicherheitsdienstes bei Hochbetrieb, sagte Job; deshalb soll daran festgehalten werden. Ausweiten würde man gerne die Öffnungszeiten. Allerdings fehle dafür Personal, das gesucht werde.

Alle geplanten Veränderungen wurden vom Verbandsgemeinderat einstimmig beschlossen.

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