Wörth Schwelbrand auf Förderband hält Feuerwehren auf Trab
Ein Großaufgebot der Feuerwehren rückte am Mittwochmorgen in das Industriegebiet Oberwald aus. Der Alarm unter dem Stichwort Industriebrand war um 6.51 Uhr eingegangen.
Bereits bei der ersten Erkundung konnte ein Schwelbrand innerhalb einer maschinellen Förderanlage festgestellt werden, teilten die Wehren in den sozialen Medien mit. Das brennende Material auf einem Förderband habe zu einer starken Verrauchung eines Hallenbereichs des betroffenen Unternehmens geführt. Der Schwelbrand habe zügig lokalisiert und abgelöscht werden können. Allerdings bestand die Herausforderung darin, dass sich weiteres möglicherweise glimmendes Material innerhalb der Förderstrecke befand, welches zunächst nicht direkt zugänglich war.
Um dieses gefahrlos zu erreichen, wurde die betroffene Halle laut Feuerwehr zunächst umfangreich entraucht. Im Anschluss konnten Mitarbeiter des Unternehmens die Förderanlage in Betrieb nehmen, um das Material aus der Anlage heraus zu fördern. Dabei wurde kein weiteres Brandmaterial festgestellt.
Der Einsatz gestaltete sich laut Feuerwehr insgesamt zeitintensiv, da die Entrauchungsmaßnahmen zunächst nur eingeschränkt Wirkung zeigten. Erst durch den Einsatz eines Großlüfters der Werkfeuerwehr Daimler Wörth konnte eine ausreichende Belüftung der Halle sichergestellt werden.
Insgesamt 57 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen der Feuerwehr Wörth sowie der Ortsteile Maximiliansau, Büchelberg und Schaidt und der Feuerwehr Jockgrim waren vor Ort. Auch die Sanitätsbereitschaft Feuerwehr, die Werkfeuerwehr Daimler Wörth, der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Germersheim sowie die Polizei Wörth waren im Einsatz.