Germersheim Rikscha für das Altenzentrum: Nun braucht es Ehrenamtliche

Der Germersheimer Bürgermeister Marcus Schaile testet die Fahrrad-Rikscha und hat sichtlich Spaß dabei.
Der Germersheimer Bürgermeister Marcus Schaile testet die Fahrrad-Rikscha und hat sichtlich Spaß dabei.

Künftig werden die Bewohner des Caritas-Altenzentrum St. Elisabeth in Germersheim mit der Rikscha unterwegs sein. Eine Spende der Glücksspirale und der Dora-Detzel-Stiftung machte es möglich.

Die Rikscha, ein Fahrrad zum Transport von Personen, hat ihren Ursprung in der dänischen Initiative „Radeln ohne Alter“. Sie bietet Menschen die nicht mehr selbst Fahrradfahren können die Möglichkeit, Fahrradausflüge zu unternehmen.

Zunächst sollen Mitarbeiter des Altenzentrums für die Bewohner in die Pedale treten, heißt es in der Pressemitteilung. Wolfgang Grill, Leiter des Altenzentrums, betont er könne sich gut vorstellen, gelegentlich einen Ausflug mit den Bewohnern zu machen. Sei es „an den Rhein, zu einer kleinen Stadtrundfahrt oder zu Plätzen, die die Fahrgäste von früher kennen.“

Langfristig verfolgt man das Ziel, Ehrenamtliche zu gewinnen, die wiederum die Rikscha-Fahrten durchführen. Angehörige sollen nach einer Einweisung die Möglichkeit haben, die Rikscha für Ausflüge leihen zu können. Das Fahren sei durch die Elektro-Unterstützung nicht schwer, nur in den Kurven verhalte es sich „anders“, wie Grill sagt.

Interessierte können sich unter st.elisabeth@cbs-speyer.de

melden.

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