Kreis Germersheim
Nach Slowenien oder in den Zirkus?
Sommer. Ferien. Doch was kann man machen, wenn bis jetzt noch nichts geplant ist? Gibt es überhaupt noch freie Plätze in den angebotenen Freizeiten des Kreises? Um dieser und weiteren Fragen auf den Grund zu gehen, traf ich mich am Mittwoch, 12.06.2019, mit Herrn Mirco Leingang, Kreisjugendpfleger und Verantwortlicher für den Ferien- und Freizeitkalender 2019.
Kreis Germersheim. Leingang erzählte, dass die Kinderstadt „Kätschapaso“, die Freizeit der Jugendpflege Bellheim „kreativ und sportlich“, „Mittelalter 2.0 – umgeben von Rittern und Burgfräuleins“, angeboten von der katholischen Jugend Kandel und die zwei Angebote der Jugendpflege Lingenfeld unter dem Namen „Manege frei – der Zirkus kommt“ und „Jugendfreizeit nach Dänemark“ noch Teilnahmemöglichkeiten anboten. Zudem ergänzte Herr Leingang, dass man eigentlich bei allen Aktionen noch die Möglichkeit des Dazustoßens habe. Bei Problemen oder fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen stehe er zur Verfügung. Familien können mit dem Kalender die Betreuung der Kinder auch in den Ferien gut planen.
Knapp 2000 Plätze werden bei den Ferienaktionen angeboten
In dieser Zusammenstellung der Angebote mit über 2000 möglichen Plätzen werde ein breites Feld abgedeckt. Jenes erstrecke sich von Tagesveranstaltungen über Kinderfreizeiten ohne Übernachtungen bis hin zu Freizeiten weg von zuhause.
Die Orte des Geschehens seien unterschiedlich: Schulhöfe, Wälder, andere Länder, beispielsweise Slowenien, Dänemark, aber auch Strand und Berge. Selbst Schulungen, wie beispielsweise die zum Jugendgruppenleiter seien im Kalender vertreten. Dies alles könne man jedoch auch im Inhaltsverzeichnis genauer aufgezählt sehen. Alle Informationen, selbst für nächsten Sommer, seien auch im Internet auf der Webseite des Kreises Germersheim auffindbar. Herr Leingang erwähnte, dass die Anzahl an Teilnehmern und die der stattfindenden Aktivitäten relativ konstant sei.
Dieses Jahr ließen einige neue Träger ihre Aktionen im Kalender veröffentlichen. Dazu gehöre auch der Förderverein der Grundschule Schwegenheim. Für die Zukunft wünsche er sich, dass noch mehr Freizeiten ihren Weg in den Ferien- und Freizeitkalender fänden, um damit auch die darin vorhandene ehrenamtliche Arbeit zu würdigen, welches das Rückgrat einer funktionierenden Aktivität ist. Herr Leingang vermutete, dass die Kinderstadt „Kätschapaso“, aber auch die „CORE-Caritas-Freizeit“ in Leimersheim die höchsten Teilnehmerzahlen verbuchten, was jedoch kein Indiz für bessere Qualität dieser beiden sei, weil die Restlichen manchmal nur für wenige Personen ausgelegt wären.
Die Angebote würden von freien Trägern, Verbandsgemeindenjugendpflegeeinrichtungen, Vereinen und Verbänden organisiert und eigenverantwortlich durchgeführt. Herr Leingang selbst habe keinen Favoriten, sondern freue sich vielmehr an der Vielfalt, die es ermögliche, vielen Geschmäckern gerecht zu werden. Er habe vor, sich während der Durchführung ein bis zwei Aktionen pro Woche anzuschauen. Sein Wunsch an die Bevölkerung wäre es, gerade das Onlineangebot zu nutzen und ihm Rückmeldung zu geben. Herr Mirco Leingang ergänzte, dass man bei finanziellen Problemen Kontakt mit dem Träger aufnehmen solle. Fehlendes Geld und andere Hindernisse sollten kein Kind aufhalten, am Ferienprogramm teilzunehmen. Aber auch hier stehe er zur Verfügung.