Ottersheim Mobilfunklöcher sollen gestopft werden

Der Mobilfunkmast, der zunächst das Telekom-Netz verbessern soll, könnte am Häckselplatz aufgestellt werden.
Der Mobilfunkmast, der zunächst das Telekom-Netz verbessern soll, könnte am Häckselplatz aufgestellt werden.

Zum wiederholten Mal unternimmt die Ortsgemeinde einen Anlauf, um die unzureichende Mobilfunkversorgung im Bärendorf zu verbessern.

Betroffen seien insbesondere die Netze von Telekom und O2. Darauf wies Ortsbürgermeister Gerald Job (FWG) im Gemeinderat hin. So habe es Ende August vor Ort ein Treffen mit einem Vertreter der Deutschen Funkturm gegeben, einer 100-prozentigen Tochter der Deutschen Telekom. Bei einem Rundgang sei der Häckselplatz als Standort für einen Funkturm favorisiert worden. Aufgrund der geänderten Rechtslage gebe es nun auch kein Problem mit den erforderlichen Abstandsflächen mehr. Telekom-Fachleute prüften derzeit diesen Standort auf seine technische Eignung. Einstimmig erteilte der Rat seine Zustimmung, das Projekt weiter zu verfolgen. Im Erfolgsfall ließen sich Pachteinnahmen von 1800 Euro pro Jahr erzielen. Laut Job würde zunächst das Telekom-Netz verbessert. Sein Wunsch sei es aber, dass auch das O2-Netz noch verbessert wird.

Der Bürgermeister erinnerte daran, dass die Gemeinde vor fünf Jahren erfolglos am Wettbewerb „Wir jagen Funklöcher“ teilgenommen hat. Trotzdem hätten die beiden Netzbetreiber mit der Gemeinde gesprochen. Der erste Vorschlag, das Bürgerhaus als Standort für einen Funkturm auszuwählen, sei indes am Denkmalschutz gescheitert. Der zweite Standortvorschlag, der Kirchturm, sei nach einem schleppenden Prozess vor wenigen Wochen von der Deutschen Funkturm wegen unbefriedigender technischer Ergebnisse abgelehnt worden. Dabei habe die sehr interessierte Pfarrgemeinde mehrere Konzepte mit den Betreibern und dem bischöflichen Bauamt erarbeitet und besprochen.

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