Kreis Germersheim RHEINPFALZ Plus Artikel Mehr Komfort im Krankenhaus

Standardkrankenbett auf demFlur? Damit hat der Privita-Patient bei Asklepios nichts mehr zu tun.
Standardkrankenbett auf demFlur? Damit hat der Privita-Patient bei Asklepios nichts mehr zu tun. Foto: Widmann/DPA

KANDEL: Derzeit wird im Krankenhaus Kandel als drittes Haus bei Asklepios bundesweit ein neues Ausstattungskonzept eingerichtet. „Privita“ nennt sich die Komfortstation, die von der Ausstattung und dem Angebot her an ein Hotel erinnert.

Spätestens ab Anfang 2021 sollen die Leistungen der Komfortstation den Patienten zur Verfügung stehen. 15 bis 20 Betten sind derzeit geplant, die Patienten erwartet ein spezielles Komfort-, Speise- und Service-Angebot.

Mehr Ärzte und Pfleger werden gebraucht

„Solche Stationen werden bereits seit vielen Jahrzehnten in allen deutschen Krankenhäusern angeboten, Komfortstationen gibt es ebenso bereits seit vielen Jahren. Alle Versicherten mit einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung können entsprechende Zusatzleistungen abschließen“, so Geschäftsführer Frank Lambert. Da die Station sowohl ärztlich als auch pflegerisch neu aufgebaut wird, werde zusätzliches Personal benötigt.

Höchstmaß an Privatsphäre

Durch ein spezielles Raumkonzept, Verpflegungs- und Serviceleistungen sowie eine eigene Lounge werde die Station einen „hotelartigen und niveauvollen Charakter mit einem Höchstmaß an Privatsphäre“ haben. Die Nachfrage und der Bedarf seien in der Kandeler Klinik, in der es eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Privatpatienten gäbe, vorhanden. Jedoch stehe das Angebot auch für Patienten mit einer gesetzlichen Versicherung zur Verfügung – je nach Vertrag, falls eine Zusatzversicherung besteht oder wenn man Selbstzahler ist.

Komfort plus gibt es bereits

In den beiden Asklepios-Standorten der Region gibt es außerdem bereits Wahlleistungszimmer mit dem Zusatz „Komfort Plus“: In Germersheim sind es 7 bis 8 und in Kandel 12 bis 13 Betten. Diese werden in den normalen Stationen vorgehalten. Es handelt sich also im Gegensatz zum neu geplanten „Privita“-Konzept nicht um eine gesonderte Station.

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