Kreis Germersheim Kreis Germersheim: Anlass für Sorge wegen Alter der Ärzte

Die Hausärzte werden älter. Martin Brandl (CDU) befürchtet, dass es zu Problemen bei der ärztlichen Versorgung im Kreis kommen k
Die Hausärzte werden älter. Martin Brandl (CDU) befürchtet, dass es zu Problemen bei der ärztlichen Versorgung im Kreis kommen kann. Foto: dpa

Der Landtagsabgeordnete Martin Brandl (CDU) hat sich mit einer Kleinen Anfrage bei der Landesregierung nach der hausärztlichen Versorgung im Kreis Germersheim erkundigt. Sorge bereiten ihm das Alter der Ärzte und fehlender medizinischer Nachwuchs.

Der Versorgungsgrad liege im Mittelbereich Germersheim bei 95,86 Prozent und im Mittelbereich Kandel/Wörth bei 104,23 Prozent. Anlass zur Sorge gibt jedoch die Altersstruktur der Hausärztinnen und -ärzte im Kreis: 45 Prozent sind mindestens 60 Jahre alt, kommen also in den nächsten Jahren ins Rentenalter. Weitere 35 Prozent sind 50 bis 59 Jahre alt.

„In wenigen Jahren fehlen Ärztinnen und Ärzte“, prognostiziert Brandl. „Aber die Landesregierung hält an den verheerenden Bedingungen für Medizinstudenten fest“, so die Feststellung des CDU-Politikers. Mainz sei der einzige Studienort für Medizin in Rheinland-Pfalz. Seit Jahren leide die Mainzer Universitätsmedizin an Unterfinanzierung – das Land zahle schlicht weniger, als nötig wäre. Zudem werden Brandl zufolge 200 weitere Studienplätze gebraucht, um den Nachwuchs zu sichern.

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