Kreis Germersheim
Kandel: Interesse an Mahnwache der PARTEI
Etwa 30 Personen folgten am Freitag dem Aufruf von die PARTEI zu einer Mahnwache vor der Verbandsgemeindeverwaltung. Damit wollte die PARTEI gegen die angekündigte Zusammenarbeit von Grünen und CDU und im Kandeler Stadtrat protestieren.
Alle Hoffnungen auf die Grünen müsse man begraben, so der Tenor der „Trauerreden“ bei der „Mahnwache“. Hierzu waren die Sympathisanten zumeist in schwarzer Trauerkleidung gekommen, hatten Blumen und Kerzen mitgebracht und sprachen sich gegenseitig das „Beileid“ aus und schluchzten.
Erster Trauerredner war Maximilian Maria Philipp von Moers-Meßmer, neu gewähltes Mitglied im Landauer Stadtrat. Auch dort soll es eine Zusammenarbeit zwischen Grünen und CDU geben. Der Trauerredner aus Landau sah die Kandeler Grünen-Spitzenkandidatin, der Name Jutta Wegmann fiel nicht, umgarnt von einem „Katholiken“ und „Handballstar“, den die Schwarzen aufs Feld geschickt hatten.
Der Kandeler Bürgermeisterkandidat der PARTEI, Nico de Zorzi, sagte, Macht, nach der die Grünen in Kandel greifen, sei eine Krankheit. Eine Empfehlung für die Stichwahl für das Bürgermeisteramt in Kandel wollte er nicht geben. Zur Mahnwache gekommen waren auch Bürgermeister Günter Tielebörger sowie Stadtratskandidaten der SPD.