Kreis Germersheim Kandel: Flüchtlingshelfer von „Kandel aktiv“ gewürdigt

Die Stühle reichten nicht aus. Einige Gäste mussten sich mit Stehplätzen begnügen.
Die Stühle reichten nicht aus. Einige Gäste mussten sich mit Stehplätzen begnügen. Foto: van

„Ich bin total überrascht: So brechend voll habe ich die Stadthalle noch nie erlebt“, begann Stadtbürgermeister Michael Niedermeier seine erste Neujahrsansprache beim Empfang in Kandel. Die Halle war für 320 Personen bestuhlt, aber viele Besucher mussten Stehplätze einnehmen. „Es waren zwischen 500 und 600 Bürger da“, meinte Niedermeier (CDU) im RHEINPFALZ-Gespräch im Anschluss.

Der Bürgermeister zeichnete zahlreiche Kandeler für besonderes ehrenamtliches Engagement aus, darunter auch „Kandel aktiv“. Die Initiative von etwa 30 Ehrenamtlichen leiste einen Beitrag zur Integration von Geflüchteten: Sprache, Betreuung, Beratung, Sachspenden, Mobilität und Freizeitgestaltung gehören zu den Aufgaben- und Themengebieten. Außerdem hatte sich die Initiative bei der Wahl zum Beirat für Migration und Integration dafür eingesetzt, dass sich genügend Kandidaten fanden.

Roland Schmidt engagiert sich seit vielen Jahrzehnten für die Leichtathletik in und um Kandel. Seit 1976 ist er Organisator des internationalen Bienwaldmarathons und seit 1978 des Halbmarathons. Mehrmals holte er Deutsche Meisterschaften nach Kandel. Beim Schülersportfest im Landkreis bringe Schmidt seine Erfahrung und sein Wissen ein, unermüdlich arbeite er als Übungsleiter, 37 Jahre war er Abteilungsleiter Leichtathletik des TSV Kandel.

Traditionell werden beim Neujahrsempfang in Kandel sehr gute schulische Leistungen mit einer Urkunde und Geldpreisen geehrt. Dieses Jahr konnten sich Victoria Cosima Boltz, David Jona Meier, Tim Nickel, Elisa-Sophie Reichling, Simon Schwarz und Lucy Spandl darüber freuen.

Separate Ehrung für Sportler

Bei den Ehrungen gab es diesmal eine Veränderung: Die Sportlerehrung findet zukünftig in einer eigenständigen Veranstaltung statt. Sie gehe bei dem Neujahrsempfang unter – meinte Bürgermeister Niedermeier. „Die Sportler müssen gebührend geehrt werden.“

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