Kreis Germersheim RHEINPFALZ Plus Artikel Kandel: Ein Beigeordneter fehlt noch

Der neue Verbandsgemeinderat von Kandel: Unser Bild zeigt von links: Ralf Feldmann, Kai Uwe Dettmar, Michael Detzel, Peter Beute
Der neue Verbandsgemeinderat von Kandel: Unser Bild zeigt von links: Ralf Feldmann, Kai Uwe Dettmar, Michael Detzel, Peter Beutel, Matthias Detscher, Martin Volz, Norbert Knauber, Jutta Schwind, Martin Thürwächter, Ralph Weiss, Manfred Foos, Martin Oswald, Michael Niedermeier, Kerstin Jordan, Friedel Hartmann, Artur Werling, Markus Schowalter, Volker Poß, Norbert Kerth, Dietmar Kolb, Regine Rhein, Verbandsbürgermeister Volker Poß, Ursula Schmitt-Wagner, Rita Tolksdorf, Norbert Rapp, Josef Vollmer, Niklas Hogrefe, Monique Dinies, Hellmuth Varnay, Clemens Nagel. Auf dem Bild fehlen: Peter Fuhr, Michael Gaudier und Rainer Zimmermann.

Äußerst harmonisch lief die konstituierende Sitzung des Verbandsgemeinderats. Allein über den Namen eines einzelnen Ausschusses wurde länger diskutiert.

„Umwelt und Klimaschutz“ – so lautete der Verwaltungsvorschlag für den Titel den Ausschusses. Auf Antrag der AfD sollte er „Ausschuss für Klima, Umwelt und Naturschutz“ heißen, „Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Gewässer“ wurde ebenfalls vorgeschlagen. „Landwirtschaft gehört dazu“, betonten jedoch unter anderem Martin Oswald (Freie Wähler) und Dietmar Kolb (SPD). „Wir sehen das leidenschaftslos“, sagte Michael Niedermeier für die CDU-Fraktion – warum nicht alle Bereiche aufnehmen, dann sei alles unter einem Dach? Allerdings müsste es eine klare Priorität geben, mahnte Rainer Zimmermann (Grüne). Und so heißt der Ausschuss jetzt „für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft und Gewässer“, bei drei Gegenstimmen.

Ansonsten war man sich größtenteils einig, auch was Hauptsatzung und Geschäftsordnung betraf. Die Anzahl der Beigeordneten soll von zwei auf drei erhöht werden, sagte Verbandsbürgermeister Volker Poß (SPD). Diese sollten keinen eigenen Geschäftsbereich bekommen. Eine Aufwandsentschädigung sollte auch nur bei tatsächlichen Vertretungen gezahlt werden. Damit sei die Erhöhung auf drei „kostenneutral“, sagte Poß, in Urlaubzeiten könnte man sich dann auch besser vertreten.

Wahl ohne Gegenkandidaten

In geheimer Wahl wurde Josef Vollmer (CDU) bei 31 Ja-Stimmen und einer Nein-Stimme zum ersten Beigeordneten gewählt, Kerstin Jordan (SPD) bekam als zweite Beigeordnete 25 Ja-Stimmen und 7 Nein-Stimmen. Gegenkandidaten gab es jeweils nicht – vielleicht, weil die Grünen als drittstärkste Fraktion noch abwarten. Der oder die dritte Beigeordnete stehen erst in einer nächsten Sitzung auf der Tagesordnung.

Norbert Knauber (CDU) wurde besonders geehrt: Nach 15 Jahren als Beigeordneter hatte er sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Allerdings bleibt er dem Rat als „normales“ Mitglied weiterhin erhalten. Dem Gremium gehöre Knauber schon seit 1989 an, sagte Poß.

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