Kreis Germersheim Holzmasken sorgen für Staunen

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Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt zitterten die Mini-Mäuse in ihren Miniröcken am Straßenrand. Besser hatten es da die Eis- und Braunbären oder die flauschigen rosa Hasen, während sie auf die 25 Narren-Gruppen beim gestrigen Umzug in Berg warteten. Diese wurden dann auch euphorisch gefeiert.

Das Prinzenpaar Mario II. und Rita I. warf mit Süßigkeiten und für Live-Musik sorgten die Akkordeon-Spieler. Als besonders farbenfroh präsentierten sich die „Bichelbercher Clowns“. Zwar nur schwarz-weiß, doch nicht weniger gut: die Zebra-Horde der Choralle Berg, die bei Stillstand des Zuges Tanzchoreographien darbot. Die Feuerwehr Wörth ließ mit ihrer „Wörther Puppenkiste“ Jim Knopf und Lukas den Lokomotivführer auf den Straßen von Berg tanzen und die Scheibenhardter Faschingsgruppe entführte die Zuschauer mit ihrem tollen Wagen ins Wunderland von Alice. Die Windhexen aus Maximiliansau sorgten mit ihren Holzmasken für Staunen bei den Zuschauern und für den einen oder anderen kritischen Blick bei den ganz jungen Fastnachtern. Die „Association Carnavalesque“ aus Lauterbourg war mit ihrem Wagen in Form einer Narrenkappe in die Südpfalz gekommen und die evangelische Jugend aus Neuburg und Berg präsentierte sich in tierischer Vielfalt. Der fahrende „American Diner – Joel’s Dining Room“ ließ es kräftig rauchen, was vor allem die Jugend begeisterte. Besonders im Berger Bankenviertel standen die Narren dicht gedrängt. Immer wieder konnten Freunde und Bekannte in den Gruppen fröhlich begrüßt und zusammen angestoßen werden. (mb)

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