Kreis Germersheim Hans Graf Sponeck

Sponecks militärische Karriere begann 1908: Als 20-Jähriger wurde er beim Garde-Grenadier-Regiment Nr. 5 in Spandau Bataillonsadjutant. Das Ende des 1. Weltkriegs erlebte er als Mitarbeiter des Großen Generalstabs. In der Weimarer Republik bleib er bei der Reichswehr. Zu Beginn des 2. Weltkrieges war er Kommandeur der 22. Infanterie-Division in Bremen und nahm am Polenfeldzug teil. Die Division wurde anschließend für Luftlandeoperationen trainiert. Während des Krieges gegen die Sowjetunion war er zunächst als Kommandeur der 22. Infanterie-Division an verlustreichen Kämpfen auf der Krim beteiligt. Dabei arbeitete er einem Sonderkommando zu, dass hinter der Front etliche Tausend Juden umbrachte.
Im Dezember 1941 wurde Sponeck Kommandierender General des XXXXII. Armeekorps. Ende Dezember sollte eine seiner Einheiten die Halbinsel Kertsch halten. Als die Gefahr bestand, dass das deutsche Armeekorps rückwärtig abgeschnitten würde, befahl Sponeck ohne Rücksprache mit seiner vorgesetzten Kommandobehörde und dem Führerhauptquartier die Räumung der Halbinsel Kertsch. Sponeck wurde wegen des eigenmächtigen Rückzuges vor ein Kriegsgericht unter Vorsitz von Hermann Göring gestellt. Am 23. Januar 1942 wurde er wegen